Nr. 5_2009
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Oktober 2009
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
der neue Campus ist eröffnet, und dieser Tag stellt einen Meilenstein in der Entwicklung unserer Hochschule dar. Schließlich hat die Zersplitterung auf fünf Standorte Lehre und Forschung gewiss nicht erleichtert. Jetzt liegen unsere beiden Campusse nah beisammen und sind infrastrukturell gut miteinander verbunden.
Natürlich funktioniert auf dem Wilhelminenhof beileibe noch nicht alles. An vielen Stellen muss noch Hand angelegt werden, hier und da haben wir mit Improvisationen vor allem in den Laboren begonnen. Das ist ohne jeden Zweifel nicht erfreulich, doch wir müssen fairerweise auch zugeben, dass es bei einem Bauvolumen von rund 120 Millionen Euro immer zu zeitlichen Verzögerungen kommt, und dass nie alles von Anfang an reibungslos funktioniert. Die Mängel werden zeitnah behoben; danach werden wir einen äußerst attraktiven und wettbewerbsfähigen Hochschulstandort haben. Bei allen Mitarbeiter/-innen, Laboringenieur/-innen und Professor/-innen, die ihren Beitrag dazu geleistet haben und noch leisten, möchte ich mich auch an dieser Stelle herzlich bedanken. Ohne ihre tatkräftige Unterstützung hätte die HTW das große Projekt nicht realisieren können.
Träumen muss freilich auch weiterhin erlaubt sein. Zur Zeit sind wir bemüht, Gelder für den Bau eines Forschungszentrums zu aquirieren, das wir gerne auf unserer Freifläche direkt an der Spree errichten würden. So wie es aussieht, sind wir nicht chancenlos.
Ihr Michael Heine
Im Namen der Hochschulleitung
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Aktuelle Veranstaltungen an der HTW Berlin
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Neues aus Studium und Lehre
- Aktuelle Zahlen zum Wintersemester 2009/2010
Der HTW ist es gelungen, alle 1800 (exakt: 1809) Plätze in Bachelorstudiengängen zu besetzen. Mit dieser guten Nachricht wartete Dr. Heike Zillmann, Leiterin des Studierendenservice, wenige Tage nach Semesterstart auf. Bei den konsekutiven und den postgradualen Masterstudiengängen blieben einige Plätze frei. Im Durchschnitt nahm etwas mehr als die Hälfte (53,5 Prozent) aller zugelassenen Bewerber/-innen den Platz in einem Bachelorstudiengang an der HTW an; im Fall der konsekutiven und postgradualen Masterstudiengänge liegt die Annahmequote mit 69 Prozent bzw. 56,7 Prozent höher. - Preis für gute Lehre an Prof. Dr.-Ing. Stefan Frank
Der Preis für gute Lehre der HTW Berlin ging im Wintersemester 2009/2010 an Prof. Dr.-Ing. Stefan Frank, Hochschullehrer im Studiengang Maschinenbau (im Bild rechts außen). Die mit 6.000 Euro dotierte Auszeichnung, die seit April 2009 jeweils zu einem Sommersemester und einem Wintersemester vergeben wird, wurde im Rahmen der Campuseröffnung am 1. Oktober 2009 überreicht. Prof. Dr. Stefan Frank ist nach Prof. Dr. Joachim Siegert der zweite Preisträger. Er kann das Preisgeld nach eigenem Ermessen für Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Lehre einsetzen. Informationen zum Preis für gute Lehre - Beratungsangebote am Standort Wilhelminenhof
Career Service, start-up-Kompetenzzentrum und International Office haben auf dem Campus Wilhelminenhof einen gemeinsamen Beratungsraum bezogen. In Gebäude B bieten sie ab Mitte Oktober auch den dortigen Studierenden Beratung an. Montags zu den Themen Auslandsstudium und Internationale Studierende, mittwochs zu Fragen der Existenzgründung sowie dienstags, donnerstags und freitags zu allen Aspekten der Karriereplanung. - Career Service weitet Beratungsangebot aus - Einbeziehung auch von Unternehmen
Karrierestart heißt das Projekt, für das die HTW Berlin über 580 000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds eingeworben hat. In den nächsten vier Jahren sollen mit Hilfe dieses Budgets die Beratungsangebote für Bachelor- und Masterstudierende nicht nur ausgeweitet, sondern auch den unterschiedlichen Bedürfnissen entsprechend weiterentwickelt werden. Gleichzeitig soll die Arbeitsmarktfähigkeit der Studierenden und Absolvent/-innen gefördert werden. Ein drittes Anliegen ist die Unterstützung der Recruiting-Kompetenz vor allem von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Sie sollen in die Projektarbeit direkt einbezogen werden. Das Spektrum der geplanten Maßnahmen reicht von Seminaren über Vorträge bis hin zur Erarbeitung eines Leitfadens für die "Erfolgreiche Rekrutierung an Hochschulen". - Gründungsförderung an der HTW Berlin wird ausgeweitet
Das start-up-Kompetenzzentrum hat Gelder aus dem Europäischen Sozialfonds für das Projekt Gründungsförderung-Bildung und Beratung für Studierende und Absolventen" von der Senatsverwaltung bewilligt bekommen. Finanziert werden daraus bis 2012 vor allem Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote für Gründungsinteressierte, Gründer/-innen und junge Unternehmer/-innen. Ein Highlight ist die jährlich stattfindende start up - Sommeruniversität. In diesem Sommer nahmen an 17 Veranstaltungen insgesamt 83 Interessierte teil, die im Durchschnitt vier Veranstaltungen besuchten.
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Informationen der Hochschulleitung
- HTW erreicht gute Platzierung im Kennzahlenvergleich der HIS GmbH
Die HTW erreicht im jüngsten Ausstattungs-, Kosten- und Leistungsvergleich (AKL) für Fachhochschulen, den die HIS HochschuI-Informations-System GmbH jetzt vorgelegt hat, eine hervorragende Platzierung in punkto Lehr- und Forschungserfolg. Beim systematischen Vergleich von Kennzahlen aus insgesamt 19 Fachhochschulen in sechs Bundesländern wird die HTW sowohl in der Lehre als auch in der Forschung als "überdurchschnittlich erfolgreich" bewertet. In den Fächergruppen Sprach- und Kulturwissenschaften, Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften einschließlich Gesundheitswissenschaften positioniert sich die HTW gemeinsam mit der Hochschule Bremen und der Fachhochschule Westküste. In den Fächergruppen Mathematik/Naturwissenschaften, Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften sowie Ingenieurwissenschaften teilt sich die HTW den Spitzenplatz nur mit der Hochschule Bremen. Die Erfolge in der Lehre wurden an den gängigen Parametern wie geringe Abbrecherquote oder Studierende in der Regelstudienzeit gemessen. Bei der Bewertung der Forschung lagen die üblichen Kriterien wie Drittmittelausgaben und Anzahl der Publikationen zugrunde.
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Service
- Neue Technik in Seminarräumen und Hörsälen
Zum Wintersemester ist in die Seminarräume und Hörsäle der HTW nahezu flächendeckend neue Technik eingezogen. Viele Beamer wurden durch leistungsstarke Geräte ersetzt, gleichzeitig ihre Bedienfreundlichkeit erhöht. Die umständliche Aktivierung mit Fernbedienungen, deren Akkus oft leer waren oder vom Vorgänger mitgenommenen worden waren, gehört der Vergangenheit an. Heute werden die Geräte via Bedienpannel an der Wand netzgebunden aktiviert. Die Overheadprojektoren wurden durch moderne "Visualizer" ersetzt, das heißt: durch Geräte mit gleicher Funktion, deren Bild allerdings vom Beamer projiziert wird. Bei gleichzeitig angeschlossenem Laptop ist es möglich, zwischen dem Laptopbildschirm und dem Visualizerbild hin- und herzuschalten. Support und Einweisung kann beim jeweiligen Hausmeisterservice in der Treskowallee bzw. auf dem Campus Wilhelminenhof abgerufen werden. - Die Webredaktion zwitschert
Die Mensa hat geschlossen? Die neue uni:que ist da? Die Frist für die Rückmeldung läuft längst? Wichtige Kurznachrichten rund um die Hochschule können Sie von nun an über Twitter abonnieren. Wer von Twitter ("Gezwitscher") noch nichts gehört hat: Mit diesem Kurznachrichtendienst können Texte mit maximal 140 Zeichen ins Internet gestellt und von anderen Nutzer/-innen abonniert werden. Twitter-Nachrichten heißen Tweeds. Zu den HTW-Tweeds - Power Plate: das neueste Kursangebot im Hochschulsport
Power Plate heißt das neueste Kursangebot der Zentraleinrichtung Hochschulsport. Die Power Plate ist ein Ganzkörper-Trainingsgerät. Über eine spezielle Beschleunigungstechnik werden Muskelreflexe in allen Körperzonen ausgelöst. Power-Plate-Anwendungen sind kein Sport; vielmehr wird der Körper für kurze Zeit starken Reizen ausgesetzt. Die Trainingszeit kann frei gewählt werden. Weitere Infos zum Kurs - Tipps und Tricks für das Webteam
Einen neuen Service für die diejenigen Mitarbeiter/-innen, die den Internetauftritt der HTW betreuen, bietet künftig die Webredaktion an: Mit einem Newsletter informiert sie in unregelmäßigen Abständen über Weiterentwicklungen des hauseigenen MIR-CMS und gibt Tipps rund um das Thema Online-Texte. Die Mitglieder des Webteams erhalten den Newsletter in den nächsten Tagen automatisch. Alle anderen können sich in den Verteiler eintragen, indem sie eine kurze E-Mail an die Webredaktion schreiben.
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Campus Wilhelminenhof
- Nachschlag zum Umzug: Einladung zur Gulaschkanone am 20. Oktober
Die Berliner Spedition Bartsch & Weickert, die den Umzug der HTW auf den Campus Wilhelminenhof realisierte, lädt als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit und als Entschädigung für sämtliche Beeinträchtigungen zu einem "Nachschlag" ein. Mit einer Gulaschkanone voller Berliner Erbsensuppe und diversen Getränken wollen sich die Packer und Fahrer von der Hochschule verabschieden. Bartsch & Weickert bitten zum Nachschlag am 20. Oktober ab 11:30 Uhr auf dem Innenhof des Gebäudes D am Wilhelminenhof; das ist der Hof mit dem großen Steintisch. Suppe und Getränke sind kostenlos und werden solange ausgeschenkt, bis die Vorräte verbraucht sind. - 316 Kilometer Datennetz: Die IT-Infrastruktur auf dem neuen Campus
Für das Hochschulrechenzentrum stellte der Umzug auf den Campus Wilhelminenhof eine große Herausforderung dar. Ein kleines, hochspezialisiertes Team um Arndt Tochatschek setzte das Konzept einer modernen, leistungsfähigen und skalierbaren IT-Infrastruktur um. Bandbreiten von 10 GBit/s, IP-Telefonie, WLAN-Access sowie Verfügbarkeit, Redundanz und Sicherheit gehören somit auch auf dem neuen Campus zu den bewährten IT-Diensten bzw. IT-Qualitäten. Die Zahlen und Fakten sprechen für sich: Insgesamt wurden 34 neue Verteilerräume (WiringCenter) aufgebaut und bestückt, davon 22 mit Notstromversorgung; 220 Switch- und Routerkomponenten installiert und konfiguriert, 5.400 Ports für Endgeräte gepatcht, die wiederum über 316 Kilometer Kupferkabel verbunden sind; es wurden ca. vier Kilometer Glasfaserkabel und mehrere Kilometer Glasfaser-Backbone zur Anbindung der Gebäude inhouse verlegt sowie eine gute WLAN-Abdeckung via 100 Accesspoints geschaffen, in der Bibliothek mit bis zu 300 MBit/s (802.11n). Die Inbetriebnahme dieser komplexen Kommunikationsinfrastruktur zum Semesterstart gelang trotz stark geschrumpfter Testphase von zwei Wochen und diverser Softwareproblemen in den Netzwerk-Komponenten, die erfolgreich umschifft werden konnten. - IT-Support auf dem Campus Wilhelminenhof
Das Hochschulrechenzentrum bietet auch auf dem Campus Wilhelminenhof eine IT-Betreuung. Das IT-Helpcenter befindet sich in Gebäude G auf der Bibliotheksetage. Es ist von 9:00 – 15:00 Uhr besetzt. Betreut werden insbesondere die Nutzer/-innen der in der Bibliothek vom HRZ betriebenen 30 PCs, 52 OPAC-Terminals, der ca. 200 Lesearbeitsplätze (drahtloser Zugang per WLAN) sowie ein PC-Pool (Sprachlabor). Weitergehende Unterstützung wird in dieser Anfangsphase nur abhängig von der konkreten Situation und Arbeitslast erfolgen können. Sie können aber weiterhin gerne Ihre Anfragen und Wünsche an das IT-Helpcenter in der Treskowallee leiten. Das Rechenzentrum selbst verbleibt vorerst am bekannten Standort. Weitere Infos auf der Webseite des HRZ. - Mängelmanagement für noch offene Restarbeiten auf dem Campus Wilhelminenhof
Die Laster haben den Campus Wilhelminenhof wieder verlassen. Jetzt gehört er rund 6000 Studierenden und 250 Mitarbeiter/-innen. Doch nicht alles ist schon an Ort und Stelle; so manches Equipment fand noch gar keinen Platz. Für noch offene Restarbeiten der Baumassnahme wurde inzwischen ein Mängelmanagement installiert. In einer dynamischen Liste sind alle bisher gemeldeten Restleistungen und Mängel erfasst. Alle Nutzer/-innen wurden inzwischen aufgefordert, ihre Hinweise an die Abteilung Service, Technische Dienste und Bauunterhaltung zu melden. Hier wird gefiltert, sortiert und priorisiert, bevor die Hinweise an das Mängelmanagement der Baumaßnahme weitergeleitet werden. In wöchentlichen gemeinsamen Sitzungen mit der Senatsbauverwaltung wird die zeitnahe Abarbeitung kontrolliert und die notwendige Kommunikation mit den Nutzer/-innen abgestimmt.
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Aus den Fachbereichen
- Preise für Studierende der Betrieblichen Umweltinformatik
Gleich zwei HTW-Preisträger gab es beim 4. Umberto Student Award 2009. Der 1. Preis ging an Manfred Zabel für seine Masterarbeit "Exemplaric modeling of the carbon footprint of a chemical product based on a material flow analysis tool", der 3. Preis an Sebastian Bogenschneider für seine Projektarbeit "A Material Flow Analysis of a motor-cycle production plant with Umberto". Beide studieren Betriebliche Umweltinformatik im Fachbereich 2. - DAAD-Preis für BWL-Studentin
Der DAAD-Preis, mit dem das International Office der HTW ausländische Studierende auszeichnet, geht in diesem Jahr an Linh Bach. Die BWL-Studentin aus Vietnam überzeugt nicht nur durch ihre guten Studienleistungen. Sie engagiert sich auch ehrenamtlich als Mentorin, um anderen Studentinnen und Studenten, insbesondere aus dem Ausland, zur Seite zu stehen. Wer einen Eindruck von Linh Bach bekommen möchte, kann sie im Podcast live hören. Zum Podcast mit Linh Bach - CampusBahn – Tramlinie 27 – ein Projekt des Studiengangs Museumskunde
„Die Campusbahn Tram 27“ heißt ein Flyer im gut erkennbaren HTW-Grün, der die Fahrgäste der Straßenbahnlinie 27 mit Informationen über markante Orte links und rechts der Route versorgt. Das im praktischen Taschenformat gefalzte Medium ist das Ergebnis einer Projektarbeit im Studiengang Museumskunde und wurde von Prof. Dr. Sibylle Einholz betreut. Für die grafische Gestaltung sorgten Kommilitonen im Studiengang Museumskunde. In die Campusbahn einsteigen kann man auch im Internet. - Organisatorische Veränderungen im Fachbereich 4
Der Fachbereich 4 hat den Umzug auf den Campus Wilhelminenhof für organisatorische Neuerungen genutzt. Anfragen von Studierenden und Lehrenden werden nunmehr über das bereits vom Helpcenter des Rechenzentrums genutzte Ticketsystem mit der Adresse FB4-Service@htw-berlin.de gemanagt. Mit diesem System lassen sich Anfragen effizient verwalten, bearbeiten und beantworten. Für die Kundenseite, so die Hoffnung, macht sich dies in Form von schnellerer Bearbeitung, zielgerichtete Rückfragemöglichkeiten und generelle Unabhängigkeit von der Anwesenheit der Verwaltungsmitarbeiter/-innen positiv bemerkbar. Gleichzeitig hat der Fachbereich eine Außenstelle auf dem Campus Treskowallee eingerichtet. Denn immerhin werden für mindestens ein Semester Veranstaltungen an zwei Standorten angeboten. Die Außenstelle ist mit einer Halbtagskraft sowie einer studentischen Hilfskraft besetzt; der Verwaltungsleiter wird zeitweise vor Ort sein. Zum Serviceportal auf der Webseite des FB 4. - HTW-Studierende konzipieren Ausstellung der Humboldt-Uni
Vom Forschen, Arbeiten und Leben an der Humboldt-Universität erzählen die 65 Fotografien, die in den letzten zwei Jahren von Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, interessierten Amateuren und professionellen Fotografen aufgenommen wurden. Konzipiert wurde die Ausstellung von Studierenden des Studiengangs Museumskunde der HTW Berlin. Die Ausstellungseröffnung mit anschließender Preisverleihung findet am 15. Oktober 2009 um 16 Uhr im Lichthof des Hauptgebäudes der HU Berlin statt. Vom 16. Oktober bis zum 18. Dezember 2009 ist die Bilderschau montags bis freitags von 9 bis 21 Uhr, sonnabends von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Im neuen Jahr ist sie in der Mensa Nord der HU, in der Urania und auf dem Campus Adlershof zu sehen. Danach wird sie an internationalen Partneruniversitäten der HU gezeigt. Der Eintritt ist frei. Zum Bericht im Tagesspiegel
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Forschung aktuell
- HTW will sich in vier Forschungsfeldern profilieren
Die HTW will ihre Forschungsaktivitäten weiter ausbauen. Dazu beitragen soll das Projekt IMPACT. Das Acronym steht für "Investive Maßnahmen für Projekte und Aktivitäten der Forschung = Chancen für KMU durch Technologietransfer". An IMPACT beteiligt sind vier interdisziplinäre Forschergruppen der Hochschule, die in den vergangenen Jahren durch ihre Forschungs- und Drittmittelleistungen auf sich aufmerksam machten. Diese insgesamt etwa 40 Wissenschaftler/-innen bringen ihre Projekte und Vorhaben bei IMPACT ein. Bearbeitet werden die Zukunftsfelder Energie und Umwelt, Maschinenbau und Fertigung, Information und Kommunikation sowie Kulturerbe und Kreativität. Den Forscherteams sollen ein effizientes Forschungsmanagement und optimaler Service zuteil werden sowie Verbundflächen mit hochmoderner Labor- und Forschungsinfrastruktur. Die Hochschule will auf diesem Weg nicht nur ihr Forschungsprofil schärfen, sondern auch eine bessere Positionierung im überregionalen Forschungswettbewerb erreichen. Außerdem will sie die wirtschaftliche Entwicklung des Landes Berlin in wichtigen regionalen Strategiefeldern unterstützen. IMPACT wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. - Forschungspreis 2009 der HTW Berlin für Prof. Dr. Jürgen Sieck
Der in diesem Jahr zum ersten Mal an der HTW vergebene Forschungspreis geht an Prof. Dr. Jürgen Sieck (FB 4). Die mit 6.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde im Rahmen der Campuseröffnung am 1. Oktober überreicht. Prof. Dr. Jürgen Sieck lehrt seit 1994 im Studiengang Angewandte Informatik an der HTW. Er warb in den vergangenen Jahren nennenswerte Drittmittel ein und realisierte eine Fülle von innovativen Projekten, wie HTW-Präsident Prof. Dr. Michael Heine hervorhob. Das Preisgeld kann er nach eigenem Ermessen für Maßnahmen zur Unterstützung seiner Aktivitäten im Bereich der Forschung einsetzen, bsp. für eine studentische Hilfskraft, technische Ausstattung oder für Tagungen und Forschungsreisen. Der nächste Forschungspreis wird 2010 verliehen. Infos zur Vergabe des Forschungspreises - Neues Institut fördert Forschung in Fachhochschulen
Auf Initiative der Senatsverwaltung für Bildung Wissenschaft und Forschung haben die HTW, die Beuth Hochschule für Technik, die Hochschule für Wirtschaft und Recht sowie die Alice-Salomon-Hochschule für Sozialpädagogik und Sozialarbeit das Institut für angewandte Forschung Berlin gegründet. Es soll dazu beitragen, die Forschungsaktivitäten der beteiligten Hochschulen zu koordinieren und zu unterstützen und dadurch die Wirkungschancen und Attraktivität der Forschung weiter zu verbessern. Das Institut ist Teil der Forschungsoffensive des Masterplans „Wissen schafft Berlins Zukunft“ aus dem Jahre 2007. Ihm stehen jährlich zwei Millionen Euro aus Landesmitteln zur Verfügung. Die Arbeit soll noch in diesem Jahr aufgenommen werden. Die Geschäftsräume des Instituts befinden sich in der Kurfürstenstraße 141, einem Außenstandort der Beuth Hochschule. Den Vorstandsvorsitz hat Prof. Hans-Herwig Atzorn, Vizepräsident der HTW Berlin. Weitere Informationen auf der Webseite des Instituts
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Internationales
- Doppeldiplome für Studierende der Kuban-Universität
Aktuelle Fragen des deutsch-russischen bzw. europäisch-russischen Vergleichs standen im Mittelpunkt der sieben Doppeldiplome, die auf der Grundlage der 2004 zwischen der Kuban-Universität Krasnodar und der HTW unterzeichneten Vereinbarung vergeben wurden. Die Durchführung der mündlichen Prüfungen stellte nicht nur für die Diplomand/-innen, sondern auch für Erstbetreuer Prof. Dr. Jürgen Keßler (FB 3) und seine russischen Kollegen eine Herausforderung dar. Die Ergebnisse der Arbeiten wurden erst in deutscher Sprache präsentiert, dann in russischer Sprache zusammengefasst. Die Fragen der Prüfer wurden wiederum in deutscher, russischer und englischer Sprache formuliert und entsprechend durch die Diplomand/-innen beantwortet. Zur ausführlichen Darstellung
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Weiterbildungsaktivitäten
- eLearning-Kolloquium im Wintersemester
In der Reihe kommen Expert/-/innen zu Themen rund um eLearning mit Beispielen aus der Unternehmenspraxis zu Wort. Gestartet wird am 5. November mit dem Thema "Potenziale von Serious Games". Am 10. Dezember steht das spannende Thema "Internetrecht" auf dem Programm und am 11.Januar berichten Geschäftsinhaber kleiner und mittelständischer Unternehmungen über ihre Erfahrungen mit eCommerce. Mehr Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie auf den eLearning-Webseiten
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Verschiedenes
- Neu auf www.htw-berlin.de: Der Audio-Podcast "Nah dran"
Der Internetauftritt der HTW wird multimedialer. Immer zum Monatsanfang berichtet ein Mitglied der HTW in einem Audio-Beitrag für den Podcast "Nah dran" aus seinem Hochschulalltag. In den ersten drei Hörsendungen kommen zu Wort: die vietnamesische Studentin Linh Bach, die von der HTW mit dem DAAD-Preis ausgezeichnet wurde, der Student Martin Hofmann, der vom Studienprojekt living EQUIA berichtet, und die Mitarbeiterin Brigitte Becker, die seit 20 Jahren an der HTW beschäftigt ist. Vielleicht kommt Ihnen beim Anhören eine Idee, wer für den nächsten Podcast interviewt werden kann? Hören Sie doch mal rein! - Das Projektteam InnoGema präsentiert sich
Das Team des HTW-Projektes Innovatives Gesundheitsmanagement (InnoGema) wurde von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen eingeladen, am Dialogforum Bildung - Wissenschaft - Nachhaltigkeit teilzunehmen. Dort präsentieren sich ausgewählte wissenschaftliche Projekte, die dem Nachhaltigkeitsgedanken verbunden sind.teilzunehmen. InnoGema beschäftigt sich als Forschungs- und Beratungsprojekt mit der Frage, wie sich Gesundheitsförderung in den Arbeitsalltag kleiner und mittelständischer Unternehmen nachhaltig integrieren lässt. - Gesellschaft der Förderer der HTW Berlin vergibt Förderpreise
Die Förderpreise der Gesellschaft der Förderer der HTW Berlin gehen in diesem Jahr an Melanie Boche (Diplom Betriebswirtschaftslehre), Brita Emmermacher (Diplom Umwelttechnik/Regenerative Energien), Alexander Günther (Diplom Elektrotechnik), Susanne Komhard (Master Regenerative Energiesysteme), Eileen Kühn (Diplom Angewandte Informatik), Steffen Leithold (Diplom Wirtschaftsmathematik), Michael Schiller (Diplom Technische Informatik) sowie an Adam Stuchlik (Master Mechanical Engineering).
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Personalien
- Herzlich willkommen an der HTW Berlin
Insgesamt zehn Professor/-innen, darunter vier Frauen, haben zum 1. Oktober den Ruf an die HTW angenommen. Prof. Dr.-Ing. Thomas Gräf (Fachgebiet Elektrotechnik) und Prof. Dr.-Ing. Kai Schauer (Fachgebiet Mikromechanik/Konstruktion) im FB 1; Prof. Dr. Anja Drews (Fachgebiet Life Science Engineering), Prof. Dr.-Ing. Frank Fuchs-Kittowski, Prof. Dr.-Ing. Britta Kruse und Prof. Dr.-Ing. Jochen Wittmann (alle drei (Fachgebiet Betriebliche Umweltinformatik) und Prof. Dr.-Ing. Dirk Werner (Fachgebiet Konstruktiver Ingenieurbau) im FB 2, Prof. Dr. Marita Balks (Fachgebiet Wirtschaftsingenieurwesen), Prof. Dr. Dagmar Mack (Fachgebiet Wirtschaftsinformatik) und Prof. Dr.-Ing. Ingo Marsolek (Fachgebiet Wirtschaftsingenieurwesen) im FB 4. Eine Vertretungsprofessur im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen (FB 4) übernahm Karin Reichel. - Neuzugänge in Drittmittelprojekten
Die HTW freut sich über eine große Schar von Beschäftigen in Drittmittelprojekten. Als Forschungsassistent/-innen firmieren im FB 1 Oliver Suchanek und Carsten Kühler (beide bei Prof. Dr. Volker Quaschning), Florian Teply (bei Prof. Dr. Langner), Brigitta Backhaus (bei Prof. Dr. Friedrich Sick), im FB 2 Cornelia Turney-Seidenhofer (bei Prof. Dr. Dieter Bunte), im FB 3 Franka Fleischhack (bei Prof. Dr. Gernot Frank), im FB 4 Dominik Goldfuß (bei Prof. Dr. Christian Böttger) sowie im FB 5 Dr. Günther Luxbacher (bei Prof. Dr. Ruth Keller-Kempas) und Stefanie Dannenfeld (bei Prof. Dr. Matthias Knaut). Weitere sieben Drittmittelbeschäftigte sind für den FB 4 zu vermelden, davon allein vier in verschiedenen Projekten von Prof. Dr. Jürgen Sieck: Dr. Regina Franken-Wendelstorf, Manuela Feist, Lars Wieneke und Benedikt Hebeisen. Im Projekt Serious Games für den IT-gestützten Wissenstransfer im Facility Management von Prof. Dr. Michael May arbeitet Frank Otto mit, bei der Entwicklung eines Framework zum Bau von plattformübergreifenden Anwendungen und Sensorentwicklungen bei Prof. Dr. Thomas Schwotzer tut dies Tobias Redmann. Um die Vereinheitlichung und Bündelung der wirtschaftsrelevanten Online-Angebote der Bezirke kümmert sich Johanna Hintz. - Hochschulleitung hat keine Beauftragten für Bauplanung (BBP) mehr
Die Organisationseinheit "Beauftragte der Hochschulleitung für Bauplanung", kurz BBP, gehört mit dem Abschluss der Bauarbeiten auf dem Campus Wilhelminenhof der Vergangenheit an. Irene Jeske hat pünktlich zur Campuseröffnung den Ruhestand angetreten. Sie wurde von der Hochschulleitung unter besonderer Würdigung ihrer Verdienste für das Bauvorhaben Campus Wilhelminenhof verabschiedet. André Wlodarczak, zweiter im Bunde der BBP, kehrte am 1. Oktober in die Abteilung Service, Technische Dienste und Bauunterhaltung zurück. Ihm obliegen dort jetzt die Kernaufgaben Investitions- und Bauplanung sowie Liegenschaften. Mit dem Campus Wilhelminenhof ist er allerdings fürs Erste noch immer beschäftigt, und zwar mit dem dortigen Mängelmanagement. - Die HTW dankt und wünscht alles Gute
Für eine ganze Reihe von HTW-Professor/-innen hat Ende September der Ruhestand begonnen: im FB 1 waren dies Prof. Dr. Hajo Koch, Prof. Dr. Alfons Nolle, Prof. Wolfgang Werner, im FB 2 Prof. Wilhelm Berner, Prof. Dr. Jürgen Kohlmann, Prof. Dr. Udo Kraft, Prof. Dr. Manfred Tzschätzsch, im FB 4 Prof. Dr. Erhard Nullmeier, im FB 5 Prof. Peter Wiaderek und in der Zentraleinrichtung Fremdsprachen Prof. Stephan Economides. Prof. Dr. Kraft und Prof. Dr. Tzschätzsch werden weiter als Lehrbeauftragte tätig sein. Prof. Dr. Christine Wegerich, FB 4, nahm den Ruf an eine andere Hochschule an. Eine befristetete Vertretungsprofessur hatte Michael Lauer im FB 3 inne.
In den verdienten Ruhestand verabschiedeten sich auch zahlreiche sonstige Mitarbeiter/-innen: Manfred Schönemann im FB 1, Jürgen Thurack und Lutz Milbrodt im FB 2 sowie Lothar Fielauf, Sigrid Huber und Johanna Möller in der Zentraleinrichtung Fremdsprachen. Auf eigenen Wunsch schied Isabell Schmidtke aus, bislang im FB 3 tätig.
Lediglich befristet war das Beschäftigungsverhältnis einer Reihe von Projektmitarbeiter/-innen: Dominik Panic im FB 2, Matthias Prellwitz, Hermann Tim, Bernd Büttner, Regina Friess und Katrin Tobies im FB 4 sowie Sandra Grob im FB 5.
