Forschungspreis
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Die HTW Berlin verleiht seit Oktober 2009 jährlich einen Preis für hervorragende Leistung in der angewandten Forschung und/oder in der Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen. Der Forschungspreis ist mit 6.000 Euro dotiert und wird im Rahmen der Immatrikulationsfeier zum Beginn des Wintersemesters feierlich verliehen. Das Preisgeld kann von dem/der Ausgezeichneten nach eigenem Ermessen für Maßnahmen zur Unterstützung seiner bzw. ihrer Aktivitäten im Bereich der Forschung eingesetzt werden (studentische Hilfskraft, technische Ausstattung, Tagungs-/Reisemittel etc.).-
Preisträger
Prof. Dr. Michael May, Fachbereich 2, Preisträger 2011Prof. Dr. Michael May gehört seit vielen Jahren zu den wissenschaftlich aktivsten und erfolgreichsten Hochschulmitgliedern der HTW Berlin. In allen für den Forschungspreis relevanten Kriterien kann er auf beachtliche Leistungen verweisen. Prof. Dr. Michael May hat zahlreiche nationale und internationale Forschungsvorhaben in den Bereichen Design Automation, diskrete Mathematik, Informationsmanagement sowie (Computer Aided) Facility Management initiiert, akquiriert und geleitet. Etwa 200 wissenschaftliche und praxisorientierte Veröffentlichungen sowie eine hohe Anzahl von Vorträgen in Deutschland, Europa, Amerika und Asien sind mit dem Namen Michael May ebenso verbunden wie produktive Kooperationsbeziehungen in Europa und darüber hinaus. In zahlreichen Forschungsprojekten fördert Prof. Dr. Michael May zu guter Letzt aktiv den wissenschaftlichen Nachwuchs.
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Prof. Dr. Kay Kohlmeyer hat sich mit seinen Forschungsaktivitäten und Veröffentlichungen in den Bereichen Restaurierung und Grabungstechnik sowie Geo- und Feldarchäologie hohe Reputation in Fachkreisen erworben. Starke Beachtung fanden vor allem seine internationalen Vorhaben, zu denen Forschungsarbeiten in Anuradhapura (Sri Lanka), Aleppo (Syrien) und Conana (Türkei) zählen. Das hohe fachliche Niveau der Aktivitäten von Herrn Prof. Kohlmeyer kommt in der wiederholten Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Gerda-Henkel-Stiftung zum Ausdruck. Belegt wird es auch durch die Beteiligung am Exzellenzcluster 264 TOPOI der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Freien Universität Berlin. Als profilierter Einzelforscher mit großen Drittmittelerfolgen ist Prof. Dr. Kay Kohlmeyer zugleich interdisziplinär ausgerichtet. Er kooperiert sowohl mit Wissenschaftler/innen anderer Studiengänge innerhalb der HTW Berlin als auch mit namhaften Museen, Archiven, Forschungs- und Hochschuleinrichtungen sowie Unternehmen. Die HTW verdankt Prof. Dr. Kay Kohlmeyer auch wertvolle Kooperationskontakte zu renommierten internationalen Einrichtungen. Alle Projekte sind in hohem Maße von Erfolgsorientierung geprägt. Die Ergebnisse wurden in zeitnahen Publikationen, Ausstellungen und Berichten dokumentiert. Als langjähriges engagiertes Mitglied der Kommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs an der HTW und anderer akademischen Gremien hat Prof. Dr. Kay Kohlmeyer die hochschulinterne Forschungskultur der HTW nachhaltig mitgestaltet.
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Prof. Dr. Jürgen Sieck, Fachbereich 4, Preisträger 2009Prof. Dr. Jürgen Sieck zählt zu den engagiertesten und erfolgreichsten Forschern der HTW Berlin. In zahlreichen Forschungs- und Pilotprojekten entwarf, entwickelte und erprobte er neue multimediale Einsatzszenarien und erschloss die Anwendungspotentiale der sich rasant entwickelnden Informations- und Kommunikationstechnnologien für innovative Vorhaben und neue Nutzerkreise. Dabei trug er maßgeblich dazu bei, Drittmittel für die Hochschule zu akquirieren. Trotz herausragender Forschungsleistungen versteht sich Prof. Dr. Jürgen Sieck nicht als Einzelkämpfer; vielmehr steht er als Mitglied des Kompetenzfeldes Media, Netze & Mobile Computing und als Leiter der Forschungsgruppe INKA seit vielen Jahren für Interdisziplinarität und Teamarbeit in der Forschung. Viele seiner Forschungsaktivitäten integrieren Expertenwissen aus unterschiedlichen Studiengängen wie z.B. Funk- und Nachrichtentechnik, Facility Management und die Internationale Medieninformatik. Prof. Dr. Jürgen Sieck kooperiert mit Unternehmen, Museen, Archiven, Forschungsinstituten und Hochschulen im In- und Ausland. Besondere Erwähnung verdient die langjährige Zusammenarbeit mit der Stiftung Jüdisches Museum Berlin. Zu seinen internationalen Kooperationspartnern zählen die Universität Linz in Österreich, die Yuanpei University und das Lee Ming Institute of Technology in Taiwan, die University of Cape Town sowie die Ternopil National Economic University in der Ukraine. Die von Prof. Dr. Jürgen Sieck initiierten Veranstaltungsreihen „Wireless Communication and Information“ sowie „Kultur und Informatik“ treffen seit Jahren in der Fachwelt und bei den Anwendern auf große Resonanz.
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Die Kritierien für die Bewerbung
Vorschläge können eingereicht werden von Gruppen zu mindestens drei Professoren und/oder Professorinnen, von denen mindestens einer bzw. eine Dekan bzw. Dekanin oder Prodekan bzw. Prodekanin oder AS-Mitglied aus der Gruppe der Professoren und Professorinnen ist.
Vorgeschlagen werden können Bewerber oder Bewerberinnen, die bei mindestens einem der nachfolgenden Kriterien hervorragendes Engagement aufweisen können, wobei ausdrücklich nicht die quantitative Spitzenleistung bei einem dieser Kriterien gefordert ist:
Der Antrag soll inklusive Begründung und Stellungnahme nicht länger als eine DIN A 4-Seite sein. Er muss bis spätestens zum Ende des Vorlesungszeitraums des vorhergehenden Sommersemesters unterbreitet werden und eine Stellungnahme der Leiterin des Kooperationszentrums Wissenschaft – Praxis (KONTAKT) aufweisen.
Vorgeschlagen werden können Bewerber oder Bewerberinnen, die bei mindestens einem der nachfolgenden Kriterien hervorragendes Engagement aufweisen können, wobei ausdrücklich nicht die quantitative Spitzenleistung bei einem dieser Kriterien gefordert ist:
- Drittmittelakquisitionen,
- Publikationen,
- internationale Forschungskooperationen,
- Nachwuchsförderung (Promotionen).
Der Antrag soll inklusive Begründung und Stellungnahme nicht länger als eine DIN A 4-Seite sein. Er muss bis spätestens zum Ende des Vorlesungszeitraums des vorhergehenden Sommersemesters unterbreitet werden und eine Stellungnahme der Leiterin des Kooperationszentrums Wissenschaft – Praxis (KONTAKT) aufweisen.
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Die Modalitäten der Preisvergabe
Der/Die Preisträger/in wird durch ein Preiskomitee bestimmt. Diesem Komitee gehören an:
Die Entscheidung des Komitees erfolgt einstimmig. Sollte eine Einigung nicht möglich sein, wird der Preis in dieser Runde nicht vergeben.
Der Preis darf nicht zweimal derselben Person verliehen werden.
- der Präsident oder die Präsidentin,
- der oder die für Forschung zuständige Vizepräsident oder Vizepräsidentin,
- der Preisträger oder die Preisträgerin des Vorjahres.
Die Entscheidung des Komitees erfolgt einstimmig. Sollte eine Einigung nicht möglich sein, wird der Preis in dieser Runde nicht vergeben.
Der Preis darf nicht zweimal derselben Person verliehen werden.
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