Frauen in Forschung & Lehre

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Doktorandin werden

Bundesdeutsche Angewandte Hochschulen haben kein Promotionsrecht. FH-Absolventinnen können promovieren, wenn ihre Erstbetreuung an einer Universität angesiedelt ist.

Das Zentralreferat für Frauenförderung und Gleichstellung hat zur Förderung des eigenen wissenschaftlichen weiblichen Nachwuchses die Anlaufstelle für Nachwuchswissenschaftlerinnen eingerichtet. Hier können sich HTW-Absolventinnen beraten lassen, die eine Promotion planen.

Lehrbeauftragte werden

Hochschulen für angewandte Wissenschaften wie die HTW Berlin suchen Lehrpersonal mit Berufspraxis. Lehrbeauftragte übernehmen einen großen Teil der Lehre und können ihre Erfahrungen aus der Praxis an die Studierenden weitergeben. Wenn Sie einen Lehrauftrag übernehmen wollen, müssen Sie

  • ein abgeschlossenes, einschlägiges Studium nachweisen,
  • pädagogisch geeignet sein und
  • mehrere Jahre Berufserfahrung vorweisen.

Lehraufträge finden Sie im Stellenmarktder HTW Berlin. Sie können sich auch direkt an die/ den Studiengangssprecher_in der für Sie in Frage kommenden Bereiche wenden. Deren Kontaktdaten erhalten Sie im zuständigen Dekanatssekretariat.

Ansprechpartnerin für Lehraufträge mit Genderbezug:

Wenn Sie sich um einen Lehrauftrag bewerben möchten, können Sie sich von Melanie Ebenfeld, Projekt „Gender in die Lehre“ beraten lassen.

Professorin werden

Als Professorin an der HTW Berlin

  • können Sie sehr selbständig arbeiten,
  • sind Sie Ihre „eigene Chefin“ ,
  • haben Sie flexible Arbeitszeiten bei einem gleichzeitig sicheren Arbeitsplatz,
  • können Sie Familie und Beruf miteinander vereinbaren.

Wenn Sie die formalen Voraussetzungen für eine Professur erfüllen, Ihr Wissen gerne weitergeben, gerne mit Studierenden arbeiten und in der angewandten Forschung oder einem entsprechenden Berufsfeld tätig sind, steht Ihrer Bewerbung an der HTW Berlin nichts im Wege.

Aktuelle Ausschreibungen für Professuren finden Sie im Stellenmarkt der HTW Berlin. Bewerbungen von Frauen sind besonders willkommen. Nach dem Landesgleichstellungsgesetz sind Frauen bei gleichwertiger Qualifikation und Eignung so lange bevorzugt einzustellen, bis das Geschlechterverhältnis ausgeglichen ist.

Ansprechpartnerin

Bitte wenden Sie sich bei Beratungsbedarf an Dr. Sünne Andresen, die hauptberufliche Frauenbeauftragte. Sie berät Sie, wenn Sie z.B. noch nicht alle Einstellungsvoraussetzungen erfüllen und informiert Sie über das Bewerbungs- und Berufungsverfahren.

 

Voraussetzungen für eine FH-Professur

Eine Fachhochschulprofessur unterscheidet sich von einer Professur an einer Universität. Dies betrifft sowohl die Voraussetzungen bzw. den beruflichen Werdegang als auch das Berufsbild selbst. Eine Fachhochschule sucht hervorragende Persönlichkeiten aus der Praxis. Für eine Fachhochschulprofessur werden fünf Jahre (thematisch möglichst zur Professur passende) Berufserfahrung vorausgesetzt. Davon müssen mindestens drei Jahre außerhalb der Hochschule erworben worden sein, wozu auch Forschungstätigkeiten, sofern sie eben nicht an einer Hochschule durchgeführt wurden, zählen. Gefragt sind „besondere“ Berufserfahrungen, z.B. auf Leitungsebene. Als akademische Qualifikation wird in der Regel eine abgeschlossene Promotion vorausgesetzt. Zudem sind Lehrerfahrungen im Hochschulbereich, vornehmlich an Fachhochschulen, nachzuweisen. Publikationen, Herausgeberschaften, Vorträge oder Tagungsdurchführungen gehören auch bei einer Fachhochschule zur akademischen Reputation, wenngleich diesen Tätigkeiten an Universitäten noch mehr Gewicht beigemessen wird.

Voraussetzungen für eine Uniprofessur

Eine Professur an der Universität wird in den überwiegenden Fällen durch eine akademische Laufbahn an der Universität angestrebt, also durch fortlaufende berufliche Tätigkeiten im Wissenschaftsfeld. Forschungstätigkeiten werden dabei besonders stark honoriert. Über die Promotion hinaus ist bislang in der Regel eine Habilitation nötig. Es gibt jedoch verschiedene Ausnahmen, so z.B. im künstlerischen Bereich oder in den Ingenieurwissenschaften. Auch die Erlangung einer Juniorprofessur verlangt keine Habilitation.

Berufsbild Fachhochschulprofessur

Das Berufsbild einer Fachhochschulprofessur unterscheidet sich von jener an der Universität, z.B. in der Gewichtung von Forschung und Lehre: Während die Fachhochschulprofessur üblicherweise 18 Semesterwochenstunden Lehre mit sich bringt und damit die Lehre in den Fokus rückt, ist die Universitätsprofessur mit üblicherweise 9 Semesterwochenstunden Lehrverpflichtung stärker auf die Forschung ausgelegt.

Weiterführende Links

FH-Professorin werden: Informationsbroschüre

Frauen in MINT-Berufen: Informationsportal

Rekrutierungsportale für Wissenschaftlerinnen:

FemConsult, AcademiaNet

Stellenportale für Akademikerinnen:

deutscher ingenieurinnenbund e.V., LaKoF Baden-Württemberg

Care in Wissenschaft und Forschung: Empfehlungen