Forschung

Forschung als Kernaufgabe

Forschung und Technologietransfer zählen zu den Schlüsselfaktoren wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklung. Im Leitbild der HTW Berlin sind sie als Kernaufgaben verankert, die mit Hilfe einer Forschungsstrategie systematisch gefördert und weiterentwickelt werden. Ihr unverwechselbares Forschungsprofil verdankt die Hochschule der großen Forschungsbeteiligung und der Forschung in interdisziplinären Teams.

Praxisnähe und Wirtschaftsbezug

Fast immer werden Forschungsaktivitäten gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur konzipiert. Über hundertfünfzig Forschungsprojekte werden jährlich in unterschiedlichen Anwendungsfeldern realisiert, meist mit regionalem Bezug.

Qualität im Fokus

Geforscht wird auf hohem Niveau. Forschungsleistungen werden regelmäßig evaluiert und die Ergebnisse transparent gemacht. Erfolge bei Rankings bestätigen diesen Kurs. Die HTW Berlin ist Partner in zahlreichen Forschungsverbünden und u.a. Mitglied des HAWtech-Verbundes sowie der European University Association EUA.

Forschungsservice und Transfer

KONTAKT – das Kooperationszentrum Wissenschaft–Praxis ist die zentrale Anlaufstelle für Kooperationsanfragen. KONTAKT vermittelt kompetente Ansprechpartner innerhalb der Hochschule und hilft bei der Anbahnung kooperativer Forschungsaktivitäten. Service rund um die Forschung steht allen Forschenden der HTW Berlin und ihren Kooperationspartnern zur Verfügung.

IFAF-Ausschreibung 11. Förderrunde

Projektanträge für die nächste Förderrunde können bis zum 13.9.2015 in den IFAF-Kompetenzzentren eingereicht werden. Die bewilligten Projekte können voraussichtlich zum 1.4.2016 starten. Mehr Informationen

Start für neue IFAF-Forschungsprojekte

Am 1. Juli 2015 sind acht neue Forschungsprojekte an den Start gegangen, in denen jeweils zwei Mitgliedshochschulen des IFAF Berlin e.V. und regionale Partner aus der Praxis miteinander kooperieren. Die HTW Berlin ist an vier Projekten beteiligt.

Im Projekt "SharkNet@School" entsteht ein sog. pur dezentrales P2P Social Network, das zuerst in Schulen eingesetzt werden soll. Pur dezentral bedeutet, dass es keinerlei Server gibt und dass die Anwendung für mobile Geräte optimiert wird. Das Projekt setzt auf dem freien Programmierframework Shark auf. Da Smartphones auch direkt Daten austauschen können, wird SharkNet auch ohne Internet lauffähig sein. Das spart Geld, bringt mehr Datensicherheit und ist auch in Gebieten ohne Netz nutzbar, z.B. nach Katastrophen oder in großen Teilen Afrikas und Südamerikas. Die Projektleitung liegt bei Prof. Thomas Schwotzer (FB 4).

Die Wissenschaftler_innen im Projekt "MIME" befassen sich unter Leitung von Prof. Ha Duong Ngo (FB 1) mit tragbaren Geräten für Patienten zur Messung von Vitaldaten, die in der Lage sind, diese Daten direkt zu einem medizinischen Betreuer zu übertragen und bei lebensbedrohlichen Zuständen eine automatische Alarmierung des Arztes zu veranlassen. Ziel ist es, das autarke Sensorsystem mit drahtlosem Signalausgang mit Energie zu versorgen.

Prof. Dr. Friedrich Sick (FB 1) will im Projekt "FEEL Real Estate" der Tatsache nachgehen, dass energetische Modernisierungen von Fassaden, Fenstern und Heizungen in Nichtwohngebäuden nur selten die erwarteten Einsparungen realisieren. Die Lücke zwischen den theoretisch ermittelten und den praktisch gemessenen Energieverbräuchen beruht, so seine Hypothese, vermutlich oft und wesentlich auf energiekritischem Nutzerverhalten.

Die Akteur_innen im Projekt 3DPO" widmen sich unter Leitung von Prof. Dr. Kai Schauer (FB 1) der 3D-Druck-Technologie, die in Wissenschaft und Forschung eine immer größere Rolle spielt. Auf dem Markt befindliche Anlagen und Verfahren sind für große Bauteile oder Produktmuster wegen der geringen Druckgeschwindigkeit oft unwirtschaftlich. Die Entwicklung eines neuartigen Druckmediums und eines dafür erforderlichen Druckkopfes werden die Aufbaugeschwindigkeit erhöhen und damit zum Erfolg wie auch der Wirtschaftlichkeit der 3D-Druck-Technologie beitragen.

 

 

Solarzellen auf dem Campus der HTW Berlin
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