Promotionsmöglichkeit finden

Mögliche Hindernisse

Die Suche nach einem Betreuer bzw. einer Betreuerin an einer Universität ist eine entscheidende Hürde bei der Promotionsvorbereitung, weil

  • es generell nicht leicht ist, Zugang zu einer anderen — meist gänzlich unbekannten — Institution zu finden,
  • die Universitäten eine Bestenauswahl betreiben und gewöhnlich mehr Betreuungswünsche vorliegen als Betreuungskapazität vorhanden ist,
  • Vorbehalte gegenüber der Qualifikation von FH-Absolventen und -Absolventinnen bestehen können oder es an dem von Ihnen favorisierten Lehrstuhl noch keine Promotion von FH-Absolventen oder -Absolventinnen gegeben hat,
  • Einstufungsprobleme auftreten können, da die Personalabteilungen der Universitäten Masterabschlüsse einer Fachhochschule nicht unbedingt als ausreichende Zugangsvoraussetzung zu den ausgeschriebenen wissenschaftlichen Stellen in der Entgeltgruppe 13 anerkennen.

Kontakte knüpfen

Prüfen Sie mögliche Unterstützungsangebote: Professoren und Professorinnen aus dem eigenen Studium, aus Forschungsprojekten, an denen Sie mitgearbeitet haben, oder Anfragen an das Dekanat oder an den Vizepräsidenten für Forschung. Gleichermaßen sollten Sie einige fachlich und räumlich in Betracht kommende Universitäten bzw. deren Fakultäten und Institute aufsuchen und sich mit ihrem wissenschaftlichem Profil, laufenden Forschungsvorhaben und aktuellen Dissertationen vertraut machen.

Erstes Gespräch

Scheuen Sie sich nicht, nach einem Termin für ein erstes Gespräch mit einem Professor bzw. einer Professorin der Universität über Ihren Promotionswunsch zu fragen. Notwendig hierfür ist sicherlich, dass Sie sich zur Passfähigkeit Ihrer Qualifikation (wie könnte ggf. eine Lücke zwischen Ist und Soll geschlossen werden?), zur angedachten Themenstellung Ihrer Promotion sowie zu Ihrer Einbindung in das Forschungsgeschehen am Lehrstuhl der Universität vertiefte Gedanken gemacht haben und idealerweise einen Entwurf für ein wissenschaftliches Expose vorbereitet haben.