Wege zur Promotion

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Qualifikationsvoraussetzungen

Um als Promovend oder Promovendin angenommen zu werden benötigen Sie ein (weit) überdurchschnittlich gut abgeschlossenes Hochschulstudium:

  • Masterabschluss: Masterabschlüsse von Fachhochschulen sind denen von Universitäten in punkto Promotionszugang gleichgestellt.
  • Fachhochschuldiplom: Im Rahmen eines "Eignungsfeststellungsverfahrens" (individuelle Qualifikations- und Prüfungsauflagen, Dauer: i.d.R. ein Jahr) wird geklärt, ob Sie zur Promotion angenommen werden können.

Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt zu einer promotionsberechtigten Universität auf und lesen die Zugangsvoraussetzungen in der betreffenden Promotionsordnung nach.

Angesichts der typischerweise gegebenen Schwierigkeiten beim Einstieg in den Universitätsbetrieb kann es überlegenswert sein (z.B. bei Zugangswunsch mit FH-Diplom nach einer ersten Phase der Berufstätigkeit), zunächst einen Masterabschluss — möglicherweise gleich an der Universität, an der die Promotion erfolgen soll — zu erwerben und damit die Promotion anzugehen.

Kooperative Promotionen

Bei einer kooperativen Promotion wird

  • das Erstgutachten von einem Professor oder eine Professorin der Universität,
  • das Zweitgutachten von einem Professor oder einer Professorin einer Fachhochschule   

erstellt; die Betreuung erfolgt nach individueller Absprache. Das Promotionsverfahren durchlaufen Sie jedoch an der Universität, von der Ihnen auch der Doktortitel verliehen wird. Dies gilt auch, wenn ein Promotionsprojekt hauptsächlich an der HTW Berlin entstanden ist und hier schwerpunktmäßig bearbeitet wurde. Als Betreuer oder Betreuerin an der HTW Berlin bietet sich der Professor oder die Professorin an, bei dem oder bei der Sie Ihren Masterabschluss erworben oder mit dem oder der Sie bereits zusammengearbeitet haben.

Kooperationsvereinbarung

Eine kooperative Promotion wird in der Regel durch eine Kooperationsvereinbarung [DOCX] fixiert und durch eine individuelle Betreuungsvereinbarung [DOCX] ergänzt.

Kooperationsverträge der HTW Berlin mit Universitäten

An der HTW Berlin bestehen Kooperationsverträge mit dem Ziel, den Absolventen und Absolventinnen der HTW Berlin den Promotionszugang zu erleichtern, mit

Grundsätzlich ist es möglich, an jeder Universität bzw. an jeder promotionsberechtigten Hochschule eine kooperative Promotion durchzuführen, sofern die Promotionsordnung dem nicht entgegen steht. Voraussetzung dafür ist, dass Sie dort eine Erstbetreuung finden. Wenn Sie eine Kooperationsvereinbarung anbahnen möchten, wenden Sie sich bitte an das Promotionsbüro.

Nutzung der Infrastruktur an der HTW Berlin

Wenn Sie an einer Universität in einem kooperativen Promotionsverfahren mit der HTW Berlin promovieren, können Sie

  • Labore und Gerätschaften der HTW Berlin nutzen (sofern der Studienbetrieb nicht beeinträchtigt wird),
  • einen IT-Zugang vom Hochschulrechenzentrum erhalten,
  • die Hochschulbibliothek inklusive Schließfächer (soweit verfügbar) nutzen,
  • nach Bedarf Schlüsselberechtigungen erhalten,
  • die Mensa und Cafeteria nutzen,
  • eine eigene Webpräsenz unter „Laufende Promotionen“ erhalten.

Hierfür benötigen Sie eine Bestätigung als kooperativ Promovierende/r an der HTW Berlin (Laufzeit: 2 Jahre), die Sie gegen Vorlage einer unterzeichneten Kooperationsvereinbarung im Promotionsbüroerhalten.