Corporate Social Responsibility

Die HTW Berlin übernimmt soziale und ökologische Verantwortung. Einen Einblick in die unterschiedlichen Aktivitäten der Hochschule geben die folgenden Beispiele.

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Kooperation mit Behindertenwerkstätten

An beiden Standorten kooperieren die HTW Berlin mit Behindertenwerkstätten. Rund 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lichtenberger Werkstatt für Behinderte pflegen die Außen- und Grünanlagen auf dem Campus Treskowallee. Noch umfangreicher ist die Kooperation mit den Stephanus-Werkstätten, einer Einrichtung der sozialen und beruflichen Eingliederung und Rehabilitation für Menschen mit Behinderung. Die Stephanus-Werkstätten pflegen nicht nur den Campus Wilhelminenhof, sondern betreiben dort auch zwei Cafés und einen Shop, in dem die Merchandising-Produkte der Hochschule verkauft werden. Für diese Kooperationen wurde die HTW Berlin mit dem Integrationssonderpreis des Landes Berlin und mit dem Preis "exzellent: kooperation" in der Kategorie "Beste Kooperation" ausgezeichnet.

Service Learning

Studierende der HTW Berlin können sich ehrenamtliches Engagement als Leistungspunkte für ihr Studium anrechnen lassen. Umgesetzt wird dieses Modell z.B. in den "Buddy-Programmen" der Fachbereiche, in denen Studentinnen und Studenten Erstsemestern oder Austauschstudierenden den Einstieg in die Hochschule erleichtern. Studienprojekte wie der HTW-Motorsport, 30paarhaende oder der DPWK können ebenfalls als Service Learning angerechnet werden. Wie viele Leistungspunkte ein Student bzw. eine Studentin erreicht, richtet sich nach dem Arbeitsumfang der gemeinwohlorientierten Tätigkeit: Für 50 bis 60 Stunden werden in der Regel zwei Credit Points vergeben. Die "Grundsätze zur curricularen Integration ehrenamtlichen Engagements in das Studium an der HTW Berlin" sind im Rundschreiben 02/10 geregelt, abrufbar im HTW.Intranet.

Systematisches Umweltmanagement

An der HTW Berlin hat das Thema Umweltschutz in Forschung, Lehre und im eigenen Gebäudebetrieb einen festen Platz. Zusätzlich wird mit dem Aufsatz eines Umweltmanagementsystems (UMS) seit Mitte 2016 die Umweltleistung der HTW Berlin systematisch erfasst, dargestellt und verbessert. Zur Bestätigung der Qualität dieses UMS ist eine Zertifizierung nach EMAS für Ende 2018 geplant. Das UMS lebt sowohl von der Fachexpertise der eng einbezogenen Gremien bzw. Personen als auch davon, dass alle Hochschulmitglieder durch ihr eigenes Umweltverhalten, Vorschläge und die Unterstützung des Umweltteams zum Umweltschutz an der HTW Berlin beitragen. Weitere Informationen hierfür bietet die Webseite des Umweltmanagements.

Studierendeninitiativen

einleuchtend e.V., die Studenteninitiative für Nachhaltigkeit an der HTW Berlin, hat sich zum Ziel gesetzt, ökologische Projekte innerhalb der Hochschule und darüber hinaus umzusetzen. Eine mobile und solarstrombetriebene Musikanlage — das Solar Sound System — kam auch schon bei der Langen Nacht der Wissenschaften zum Einsatz. Weitere Projekte, die die engagierten Studentinnen und Studenten aus unterschiedlichen Fachbereichen bereits umgesetzt haben, sind eine Lebensmittelkooperative auf dem Campus Wilhelminenhof, die regionales Obst und Gemüse bezieht, sowie die Einführung eines Coffee-to-go-Bechers aus Porzellan, damit weniger Pappbecher genutzt werden.

HTW hilft, die Studierendeninitiative für wohltätige Arbeit an der HTW Berlin, möchte das soziale Engagement und Ehrenamt zu einem festen Bestandteil des studentischen Lebens auf dem Campus zu machen. "HTW hilft" organisiert ein Mal pro Jahr eine Kleiderspendeaktion zu Weihnachten und hat eine Hausaufgabenbetreuung für Schülerinnen und Schüler in Oberschöneweide ins Leben gerufen.

CSR-Programm in den Studiengängen

Im Rahmen des Projektstudiums können sich Studentinnen und Studenten der HTW Berlin in gemeinnützigen Vorhaben engagieren. Die Studentinnen und Studenten können auf diese Weise nicht nur Credits sammeln, sondern Verantwortung übernehmen. Wird das Projekt erfolgreich beendet, erhalten die Studierenden eine Urkunde vom HTW-Präsidenten.

Kriterien für das CSR-Programm der HTW Berlin

  • Kooperation mit Non-Profit-Organisationen
  • Projekte mit einem ökologischen, sozialen oder ökonomischen Nutzen
  • Praktische Unterstützung vor Ort erwünscht
  • Darstellung des Projektverlaufs und der Ergebnisse
Master-Studiengang Facility Management
  • Beispiele:
    • Acht Studierende unterstützten im Rahmen einer Projektwoche den Pankower Kinderbauernhof Pinke-Panke. Sie wendeten nicht nur die im Studium vermittelten Projektmanagement-Kenntnisse an, sondern packten auch vor Ort an. In insgesamt 172 Arbeitsstunden ölten sie die Fachwerk-Balken und wechselten ein Gründach aus.
    • Eine andere Gruppe brachte eine Moabiter Grundschule auf Vordermann. Die rund 30 Studierenden investierten freiwillig ingesamt mehr als 350 Arbeitsstunden, um u.a. den Schulhof zu verschönern und Schulräume zu streichen. Sie sammelten mehr als 1.500 Euro Spenden, um einen neuen Baum zu pflanzen.
    • Eine Projektgruppe von neun Studierenden unterstützte die Berliner Stadtmission bei der Einführung eines computergestützten Facility Managements. Dafür erfassten Sie in rund 50 freiwillig abgeleisteten Arbeitsstunden die gesamte technische Gebäudeausrüstung zweier Liegenschaften nach DIN 276.
  • Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Regina Zeitner.
Studiengang Wirtschaftskommunikation
  • Beispiel: In einem Projekt wurde das Netzwerk Demokratie und Courage e.V. bei der Entwicklung eines Kommunikationskonzepts unterstützt. Dabei entstanden Ideen für ein neues Leitbild des Vereins, für Fundraising-Maßnahmen sowie für die Alumniarbeit.
  • Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Stefanie Molthagen-Schnöring.