Preis für gute Lehre

Die HTW Berlin verleiht jeweils zum Sommersemester und zum Wintersemester den Preis für gute Lehre. Er ist mit 6.000 Euro dotiert und wird im Rahmen der Immatrikulationsfeier zum Beginn eines Semesters feierlich verliehen. Das Preisgeld kann von dem ausgezeichneten Professor bzw. der ausgezeichneten Professorin nach eigenem Ermessen für Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Lehre eingesetzt werden.

Kriterien für die Bewerbung

Nominierungen können eingereicht werden von:

  • den Fachschaftsräten im Einvernehmen mit dem zuständigen Dekanat,
  • von den Studiengangsprecher_innen (über die Dekan_innen und Prodekan_innen an die Hochschulleitung) im Einvernehmen mit dem zuständigen Fachschaftsrat,
  • von den Dekan_innen und Prodekan_innen im Einvernehmen mit dem zuständigen Fachschaftsrat.

Unabdingbare Voraussetzung für den Antrag sind durchgängig gute Evaluationsergebnisse. Die Vorgeschlagenen sollen sich außerdem auf einem oder mehreren der folgenden Felder auszeichnen:

  • hohes Engagement in der Lehre bzw. für die Lehre,
  • innovative, didaktische Konzepte,
  • nachhaltige Förderung studentischer "Leuchtturmprojekte".

Der Vorschlag soll nicht länger als eine DIN-A4-Seite sein. Er muss bis spätestens zum Vorlesungsende unterbreitet werden, um für eine Preisverleihung zum Folgesemester in Frage zu kommen. Die Unterlagen gehen an die Vizepräsidentin für Lehre.

Modalitäten der Preisvergabe

Der Preisträger oder die Preisträgerin wird durch ein Preiskomittee bestimmt. Diesem Komitee gehören an:

  • die für die Lehre zuständige Vizepräsidentin,
  •  der Präsident, zuständig für Qualitätsmanagement,
  •  ein Mitglied des Studierendenparlaments.

Die Entscheidung des Komitees erfolgt einstimmig. Sollte eine Einigung nicht möglich sein, wird der Preis in dieser Runde nicht vergeben. Die Auswahl der Preisträgerin oder des Preisträgers erfolgt nicht nach einem emprisch operationalisierbaren Kriterienkatalog, sondern durch das Komittee nach dem "Nobelpreis-System". Dem entspricht, dass der Preis nicht für die "beste" Lehre, sondern für gute Lehre und hohes Engagement für die Lehre vergeben wird. Dieses Auswahlverfahren vermeidet zugleich die objektiven Schwierigkeiten, Lehre nach Gütekriterien "ranken" zu müssen und bekennt sich zu einer subjektiv gefärbten Entscheidungsfindung. Allerdings muss nachvollziehbar sein, dass der jeweilige Preisträger den benannten Kriterien in außergewöhnlichem Umfang genügt.