Prüfungen

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Alles zu Prüfungen während der Pandemie

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Wie laufen die Prüfungen des Wintersemesters 2021/22 ab?

Viele Prüfungen finden wie in den vergangenen Semestern als Onlineprüfung statt. Prüfungen in Präsenz sollen nur stattfinden, wenn dies didaktisch sinnvoll bzw. notwendig ist. 

Für Prüfungen in Präsenz gelten umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen:

  • Jeder zweite Platz (auch nach vorne und hinten) bleibt frei; auch mit Abstand max. 35 Personen pro Raum
  • Zugang nur mit 3G
  • Check-in über QR-Code
  • regelmäßige Lüftung 
  • FFP2-Maskenpflicht.

Stand: 24.01.2021

Wie weise ich den 3G-Status in Prüfungen nach?

Sie weisen den Status mit dem von der HTW Berlin ausgestellten Nachweis (farbige Plakette bzw. Tageskarte) nach. Diesen erhalten Sie beim 3G-Check. 

An den öffentlichen Testzentren gibt es derzeit Warteschlangen. Wo erhalte ich einen tagesaktuellen Test für die Prüfung?

Sie können beim 3G-Check einen Selbsttest unter Aufsicht durchführen. Während der Prüfungszeiten sind die 3G-Servicestellen ausnahmsweise auch an bestimmten Samstagen geöffnet. 

Was passiert, wenn jemand in einer Präsenzprüfung war, der danach Corona-positiv getestet wird?

Wenn die infizierte Person der HTW Berlin die Infektion meldet, erhalten alle im Prüfungsraum eingecheckten Personen eine Nachricht. Da bei den Prüfungen hohe Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden, gelten andere Prüfungsteilnehmer nicht als enge Kontaktpersonen (keine Quarantäne nötig).

Für mehr Sicherheit fordert die HTW Berlin trotzdem vor dem nächstem Besuch am Campus einen Schnelltest. Diesen können Sie ebenfalls beim 3G-Check machen.

Muss ich ein Modul nochmal belegen, wenn ich nicht an der Prüfung im ersten und/oder zweiten Prüfungszeitraum teilgenommen habe?

In der Regel müssen Sie das Modul nicht nochmals belegen. Sie müssen nur die Prüfung nochmals ablegen und sich für diese nochmals anmelden. Für einige Module gibt es jedoch Ausnahmen zur Modulwiederholung. Fragen Sie im Zweifel nach. SEHR WICHTIG: In vielen Modulen sind studienbegleitende Prüfungsleistungen abzulegen. Sofern Sie sich nicht (nochmals) für ein Modul einschreiben, werden Sie nicht automatisch über diese Leistungen informiert. Bitte erkundigen Sie sich daher sofort nach Kursbeginn bei den Dozierenden über die Prüfungsleistungen und lassen Sie sich in den Moodle-Kurs eintragen.

Welche Regelungen gelten zu Fehlversuchen in Prüfungen?

Die HTW Berlin setzt die Regelungen im Berliner Hochschulgesetz vom September 2021 wie folgt um:

  • Die sogenannte Drei-Semester-Regel wird bis auf Weiteres ausgesetzt und damit faktisch abgeschafft.
  • Die Begrenzung auf bisher insgesamt drei Prüfungsversuche bei Nichtbestehen wird um die Möglichkeit eines vierten Prüfungsversuchs erweitert, wenn ein fachspezifischen Beratungsgespräch geführt worden ist.
  • Studierende werden nach Nichtbestehen der zweiten Wiederholungsprüfung automatisch informiert.
  • Eine Abschlussarbeit (also Bachelor- oder Masterarbeit) kann im Falle des Nichtbestehens zweimal wiederholt werden. Damit ergeben sich insgesamt maximal drei Versuche die Abschlussarbeit zu schreiben.
  • Bei Nichtbestehen kann ein Abschlusskolloquium zur Abschlussarbeit zweimal wiederholt werden. Damit ergeben sich maximal insgesamt drei Prüfungsversuche für das Kolloquium.

Prüfungen, die im Wintersemester 2021/2022 abgelegt und nicht bestanden werden, gelten als nicht unternommen - analog wie auch im Sommersemester 2020, Wintersemester 2020 / 2021 sowie im Sommersemester 2021.

Diese Änderung hat folgende Auswirkungen:

Prüfungen, die nicht bestanden wurden (5,0) werden nicht auf die Fehlversuche nach § 15 Abs. 3 Satz 1 RStPO angerechnet und dürfen erneut geschrieben werden. Für bestandene Prüfungen gibt es aber keine Wiederholungsmöglichkeit.

Diese Regelung gilt nicht für Prüfungen, die aufgrund von Täuschungsversuchen als nicht bestanden bewertet werden. Gleiches gilt bei unentschuldigter Säumnis eines extra für eine*n Studierende*n festgelegten Prüfungstermins wie das Kolloquium oder eine mündliche Modulprüfung. Dies ist insbesondere auch der Fall, wenn Sie Ihre Bachelor- oder Masterarbeit nicht zum Stichtag einreichen oder nicht zum Abschlusskolloquium erscheinen. Zitat Berliner Senat: „Die Bewertung als „nicht bestanden“ beruht auf dem unentschuldigten Fernbleiben und kann nicht auf pandemiebedingte Einschränkungen im Studium zurückgeführt werden.“

Stand: 15.12.2021

Was ist mit der Drei-Semester-Regel?

Mit Inkrafttreten des neuen Berliner Hochschulgesetzes hat der Akademische Senat beschlossen, dass die Drei-Semester-Regel in Zukunft nicht mehr angewendet wird. Formell ist sie ausgesetzt, faktisch also abgeschafft.

Wie erfolgt die Kameranutzung bei eKlausuren auf Distanz?

Prüfungen können auch als eKlausuren am eigenen Rechner stattfinden. eKlausuren auf Distanz sind generell als Open Book Klausuren definiert; die Verwendung von zusätzlichen Materialien ist demnach erlaubt. Dozzierende können Sie auffordern, zur Authentifizierung Ihre Kamera einzuschalten.


Zur Authentifizierung werden Sie aufgefordert, Ihren Studierendenausweis in die Kamera zu halten. Vorher sollten Sie die Einwilligung zur Kameranutzung im Rahmen digitaler Prüfungsangebote an der HTW Berlin [PDF] / Consent to use cameras as part of digital exams at HTW Berlin [PDF] unterschrieben vorlegen.


Auch während der Klausur soll sichergestellt werden, dass Hilfe Dritter (persönlich oder z.B. durch Mobiltelefononutzung etc.) nicht in Anspruch genommen wird. Dozierende sind prinzipiell berechtigt, die Kameranutzung während der Klausur von Ihnen zu fordern. Dieses Mittel soll zurückhaltend eingesetzt werden. Es geht nicht um eine Überwachung, sondern um die Herstellung einer „gefühlt ständigen“ Beobachtungssituation.

Für elektronische Prüfungen gilt:

Zur Unterbindung von Täuschungshandlungen während einer elektronischen Prüfung können die Studierenden verpflichtet werden, die Kamera- und das Mikrofon zu aktivieren (Videoaufsicht). Die Videoaufsicht ist so einzurichten, dass der Persönlichkeitsschutz und die Privatsphäre der Betroffenen nicht mehr als erforderlich eingeschränkt werden. Die Videoaufsicht erfolgt durch Aufsichtspersonal der Hochschule. Eine automatisierte Auswertung von Bild- oder Tondaten der Videoaufsicht ist unzulässig. Wir weisen darauf hin, dass die Nutzung der Kamera im privaten Umfeld erfolgt. Gegenstände etc., die Externen nicht sehen sollen,sollten sich nicht im "Hör- oder Sichtbereich" der Kamera bzw. des Mikrofons befinden. Möglichst auszuschließen ist, dass Dritte den Raum während der Klausur betreten.

Stand: 29.07.2021

Was muss ich zur Plagiats- und Betrugsthematik wissen?

Wir möchten Sie insbesondere auf die Regeln für die online und Open Book geschriebenen Klausuren (eKlausuren auf Distanz) hinweisen:

Ihre Klausur muss eine eigenständige Prüfungsleistung sein. Bei elektronischen Klausuren auf Distanz sind bestimmte Hilfsmittel zugelassen. Dies können zum Beispiel sein: eigene Notizen, Druckwerke (z.B. Lehrbücher, Skripte) oder Internetquellen. Ihre Dozierenden informieren Sie genau, welche Hilfsmittel zugelassen sind. Bitte achten Sie auf diese Festlegungen. Bitte fragen Sie bei Unsicherheiten nach. Auch in einer Klausur gilt das Gebot guten wissenschaftlichen Arbeitens. Werden Texte oder wesentliche Ideen aus klausurbegleitenden Unterlagen übernommen, so sind diese als Zitat eindeutig kenntlich zu machen, um nicht als Plagiat zu gelten. Um es klar zu sagen: Unzulässig sind jegliche Kommunikation mit anderen (mit Ausnahme der Aufsichtsperson) sowie die wörtliche Übernahme von Textstellen (einschließlich von anderen oder gemeinsam vorformulierten Texten) ohne Verwendung von Anführungszeichen und Quellenangabe ("copy & paste"). Bitte berücksichtigen Sie, dass auch in einer Klausur das Gebot guten wissenschaftlichen Arbeitens gilt. Übernehmen Sie Texte oder wesentliche Ideen aus klausurbegleitenden Unterlagen, so sind diese als Zitat eindeutig kenntlich zu machen; die ungekennzeichnete Übernahme gilt als Plagiat. Werden Verstöße als Täuschungsversuch gewertet, so zieht das die Bewertung der Arbeit mit „nicht ausreichend“ (5,0) nach sich. Der Prüfungsversuch gilt dann als unternommen! In besonders schweren Fällen von Täuschungsversuchen (z.B. wiederholter Täuschungsversuch, Vollplagiat, organisiertes Zusammenwirken mehrerer Personen) kann dies Ihre Exmatrikulation zur Folge haben.

Stand: 29.07.2021

Was kann ich bei Problemen mit Noten oder Prüfungen tun?

Grundsätzlich sind Lehrende in ihren Entscheidungen bei der Durchführung der Lehre und Prüfungen frei in ihren Entscheidungen. Natürlich gibt es aber auch einen von Gesetzen bestimmten Rahmen, in dem sie handeln. Haben Sie den Eindruck, dass Entscheidungen nicht korrekt sind oder Regeln nicht richtig angewandt werden, so verweisen wir insbesondere auf §18 „Einwendungen gegen die Bewertung von Modulprüfungen“ der RStPO.

Kontaktieren Sie bitte unmittelbar nach Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse Ihre*n Lehrende*n und bitten Sie um einen Klausureinsichtstermin, bei dem Ihnen dann die Bewertung erläutert wird. Sofern Sie keine (zufriedenstellende) Erläuterung erhalten, wenden Sie sich bitte innerhalb von sechs Wochen nach Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse an den Prüfungsausschuss Ihres Studiengangs, indem Sie in einer begründeten(!) Beschwerde Ihr Anliegen vortragen. Der Prüfungsausschuss wird Ihre Einwendungen an die Lehrperson zur Stellungnahme weiterleiten. Sie erhalten nach ca. 3 Wochen über die Prüfungsverwaltung eine Antwort vom Prüfungsausschuss mit Rechtsmittelbelehrung. Sofern Sie das Problem nicht lösen konnten, gehen Sie wie folgt vor: Bei organisatorisch-inhaltlichen Herausforderungen kontaktieren Sie bitte das Dekanat des Fachbereichs. Erst bei Ablehnung/Entscheidung Ihres Widerspruchs durch den Prüfungsausschuss wenden Sie sich an das Prüfungsamt.

Ein offenes Wort: Es ist nicht sinnvoll, einen dieser Schritte zu überspringen. Die HTW Berlin bemüht sich um schnelle, korrekte, angemessene sowie faire Entscheidungen. Dazu müssen auch die jeweils zuständigen Stellen eingebunden werden. Handeln Sie anders, dauert der Prozess leider länger, führt aber nicht zu einer anderen Entscheidung.

Stand: 27.07.21