Nachteilsausgleich

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Wer kann einen Nachteilsausgleich beantragen?

Studierende mit einer Behinderung können einen Antrag auf Nachteilsausgleich stellen. Dazu zählen auch

  • chronische Erkrankungen, die die gesellschaftliche Teilhabe beeinträchtigen, z.B. psychische Erkrankungen,
  • Legasthenie (Lese-Rechtschreib-Schwäche) und
  • Dyskalkulie (Rechenschwäche).

Nachteilsausgleichende Maßnahmen

Ein Nachteilsausgleich sollte immer möglichst individuell und bedarfsgerecht sein. Konkret kann das heißen, dass

  • die Bearbeitungszeiten angemessen verlängert werden – sowohl in Prüfungen als auch bei Haus- und Abschlussarbeiten,
  • zusätzliche Arbeits- oder Hilfsmittel erlaubt sind (Laptop, andere Assistenzleistungen z.B. Gebärdensprachdolmetscher, Schriftdolmetscher),
  • Prüfungen in einer anderen Form abgelegt werden können (Hausarbeit, Ersatz mündlicher durch schriftliche Prüfung und umgekehrt),
  • Prüfungs- und Abgabetermine individuell abgestimmt werden,
  • Prüfungen in einem gesonderten Raum stattfinden,
  • spezielle Pausen während des Prüfungszeitraums gewährt werden.

Antragsverfahren

Ein Antrag auf Nachteilsausgleich sollte ca. sechs Wochen nach Semesterbeginn schriftlich beim Prüfungsausschuss Ihres Studiengangs gestellt werden. Beschreiben Sie darin, warum Sie Modulprüfungen nicht in der vorgesehenen Form erbringen können und benennen Sie den geeigneten Nachteilsausgleich. Zur Begründung können Sie z.B. eine Kopie des Schwerbehindertenausweises, eine ärztliche Bescheinigung, ein sozialpädagogisches oder psychologisches Gutachten vorlegen.

Hinweise und Dokumente