Gender in die Lehre

Gender bedeutet „soziales Geschlecht“. Gemeint sind damit gesellschaftliche Rollenbilder und die eigene Geschlechtsidentität. Gender wirkt in unserer Gesellschaft, in Wissenschaft, Bildung und Hochschulen und prägt unsere Entscheidungen und unser Verhalten. Dies gilt auch für viele weitere Dimensionen gesellschaftlicher Vielfalt (Diversity).

Gendersensible Lehre zeichnet sich durch einen bewussten Umgang mit sozialer und kultureller Vielfalt aus. Dies trägt zur Förderung der Chancengleichheit und zum Abbau von Diskriminierung bei und ist somit ein wichtiges Merkmal von guter Lehre. Eine Voraussetzung dafür ist die Fähigkeit, die Bedeutung von Gender-Aspekten zu erkennen und durch vielfältige Methoden zu berücksichtigen.

Um die Gender-Kompetenz an der Hochschule zu stärken, bietet das Projekt "Gender in die Lehre" Lehrenden und Studierenden verschiedene Beratungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Das Projekt "Gender in die Lehre" wird aus Mitteln des Berliner Programms zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre (BCP) gefördert.