Geschlechergerechte und inklusive Sprache
Frauen in der Sprache sichtbar machen
Worte schaffen Bilder: Was oder wen stellen Sie sich vor, wenn von „Studenten“, „Wirtschaftsweisen“ oder „Ingenieuren“ die Rede ist? Welche Bilder entstehen, wenn von der „Schreibkraft“, der „Haushaltshilfe“ oder der „Chefärztin“ gesprochen wird? Geschlechtergerechte Sprache macht vor allem Frauen sprachlich sicht- und hörbar. Sie verdeutlicht, welche Geschlechterbilder und -stereotype in der Gesellschaft wirken und wie sie die Wahrnehmung beeinflussen.
Richtlinien an der HTW Berlin
In der Satzung zur Verwirklichung der Chancengleichheit der Geschlechter der HTW Berlin ist festgelegt, dass die Kommunikation nach innen wie nach Außen – z.B. der allgemeine Schriftverkehr, Publikationen, Rechts- und Verwaltungsvorschriften, Stellenausschreibungen – geschlechtergerecht formuliert werden müssen.
Grundsätzlich gilt, dass Texte so formuliert und Bilder (Fotos, Piktogramme u.ä.) so ausgewählt sein müssen, dass alle Geschlechter gleichermaßen angesprochen und gleichberechtigt erwähnt bzw. dargestellt werden. Als geschlechtergerechte Formulierungen eignen sich geschlechtsneutrale Begriffe, z.B. Studierende. Sie können auch eine direkte Ansprache verwenden, um geschlechtliche Personenbezeichnungen zu vermeiden.
Für den Webauftritt der HTW Berlin wird als einheitliche Kurzform die Variante mit Sternchen verwendet (Webseite zum Corporate Design der HTW Berlin).