Strategische Partnerschaft mit der Staatlichen Kuban-Universität Krasnodar

Die Staatliche Kuban-Universität Krasnodar (KubSU) - http://www.kubsu.ru/en - und die HTW Berlin pflegen seit dem Jahr 2000 eine stetig enger werdende akademische Partnerschaft. Das ähnlich breitgefächerte Profil beider Hochschulen und die gemeinsamen Forschungsschwerpunkte in mehreren Disziplinen tragen zu einer vielseitigen und nützlichen Zusammenarbeit bei. Die KubSU bietet ihren 30.000 Studierenden Bachelor-, Master- und PhD-Abschlüsse an 16 Fakultäten, darunter in klassischen Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Gestaltung sowie in modernen IT-Bereichen, Biotechnologie, Ökologie und Nutzung der Naturressourcen an, was bisher 11 Studiengängen der HTW Berlin die Möglichkeit einer interessanten Zusammenarbeit bot. Zusätzlich zu den klassischen Bereichen einer Hochschulpartnerschaft existiert eine gemeinsame Vernetzung mit Bildungseinrichtungen, gesellschaftlichen Organisationen, Unternehmen sowie Vertretern aus der Politik und Wirtschaft jeweils in Krasnodar sowie in Berlin.

Unter den nachhaltigen Höhepunkten der Kooperationsaktivitäten sind in erster Linie der gemeinsame Doppel-Bachelorstudiengang im Bereich der Wirtschaftswissenschaften (bisher 14 Absolventen/Absolventinnen), das gemeinsame TORFL-Testzentrum zur international anerkannten Zertifizierung von Russischkenntnissen (bisher ca. 380 Teilnehmende), der intensive Studierendenaustausch im Rahmen der DAAD-Programme Ostpartnerschaften und Go East (seit 2000 ca. 400 Studierende), der Lehrenden- und Beschäftigtenaustausch, jährliche wissenschaftlich-studentische Konferenzen (seit 2002 – 20) mit wechselnden aktuellen fachspezifischen Themen unter Berücksichtigung interkultureller und landeskundlicher Spezifika durch Einbindung einer Exkursion zu Studienzwecken an die jeweilige Partnerhochschule als obligatorischer Bestandteil, gemeinsame Forschungsaktivitäten und Publikationen sowie regelmäßige gemeinsame Lehrveranstaltungen, Seminare und Tagungen zu nennen.

Als Herausstellungsmerkmal der Qualität der Hochschulkooperation gilt die ständige Suche nach fachlicher Bereicherung durch Anwendung innovativer Instrumente, was gestattete, die Kooperation auch unter den COVID-19-bedingten Beschränkungen im online-Format fortzusetzen. Studierende beider Hochschulen erlangen durch ihre Teilnahme an den Gemeinschaftsprojekten einen nachhaltigen Zugewinn für ihre fachliche, interkulturelle und persönliche Entwicklung.

Projektleitung an der Staatlichen Kuban-Universität Krasnodar:

  • Dr. Mikhail Astapov
  • Dr. Galina Govorova

Würdigung
Registrierung im Deutsch-Russischen Jahr der Hochschulkooperation und Wissenschaft © AA 2018-2020

Projektlaufzeit

23.11.2001 - 31.12.2024

Projektleitung

Kooperationspartner

  • Staatliche Kuban-Universität Krasnodar
  • AUS POLITIK UND GESELLSCHAFT:
  • Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Moskau
  • Botschaft der Russischen Föderation in der BRD
  • Handels- und Wirtschaftsbüro bei der Botschaft der RF
  • Handels- und Industriekammer Russlands in Deutschland
  • DAAD (Förderung seit 2001)
  • Russisches Haus für Wissenschaft und Kultur Berlin
  • Stiftung West-Östliche Begegnungen
  • Lichtenberger Netzwerk für bilinguale deutsch-russische Bildung und Kultur
  • AUS DER WIRTSCHAFT
  • CLAAS
  • Knauf Marketing Krasnodar
  • Aleksndrija
  • Berlin-Chemie AG Menarini Group
  • BSR
  • GAZPROM Germania GmbH
  • BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH
  • Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb (IWF)
  • Schneider Electric GmbH

Mittelgeber

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Förderprogramme

„Ostpartnerschaften“, „Go East“, „Russland in der Praxis“