Bundesverdienstkreuz für Honorarprofessorin

Für ihr ehrenamtliches Engagement wurde Prof. Dr. Verena Metze-Mangold im Auswärtigen Amt mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland am Bande ausgezeichnet. Die ehemalige Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission lehrt als Honorarprofessorin Politische Kommunikation und Internationales Recht im Fachbereich 4 der HTW Berlin. Das Bundesverdienstkreuz ehrt herausragende persönliche Leistungen für das Gemeinwohl. „Die HTW Berlin gratuliert Prof. Dr. Metze-Mangold herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung“, sagt HTW-Präsident Prof. Dr.-Ing. Carsten Busch. „Wir danken ihr, dass sie mit ihrem umfangreichen Wissen und ihrer vielfältigen Gremienerfahrung unsere Lehre seit vielen Jahren bereichert.“

Verena Metze-Mangold ist Journalistin und Politikwissenschaftlerin. Sie leitete zehn Jahre lang die Evangelische Medien-Akademie in Frankfurt. Als Bereichsleiterin in der Intendanz des Hessischen Rundfunks verantwortete sie seit 1987 die Kommunikation und war ARD-Sprecherin in der Zeit der deutschen Einheit. Sie baute unter anderem die Filmförderung des Hessischen Rundfunks auf. 2001 bis 2009 war sie Deutschlands Vertreterin im Zwischenstaatlichen Rat „Information for All“ der UNESCO und 2014 bis 2018 Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission. Sie war Stiftungsratsvorsitzende der Stiftung Digitale Chancen, ist Mitglied des Kuratoriums der Candid-Foundation, der Deutschen UNESCO-Kommission, des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) sowie des Forschungsbeirats des ifa, der das Auswärtige Amt berät.