Industrielle Kulturgüter bewahren

Die Erhaltung historischer Industrieanlagen steht im Mittelpunkt der Kooperation zwischen der HTW Berlin und der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM). Dazu zählen alte Bergbauanlagen in Nambia genauso wie die Hamburger Hafenkräne. Durch die gemeinsamen Projekte bleiben diese Industrie-Kulturgüter für die weitere Nutzung erhalten oder werden zu Museums- oder Technologieparks umgewidmet. Die Zusammenarbeit wird nun durch eine Kooperationsvereinbarung institutionalisiert.

„BAM und HTW Berlin pflegen schon lange einen intensiven und erfolgreichen Austausch“, so BAM-Präsident Prof. Dr. Ulrich Panne. „Das gilt inhaltlich für zahlreiche Forschungsprojekte sowie personell für Studierende und Wissenschaftler_innen und jeweils in beide Richtungen. Es ist konsequent, dass wir mit der Vereinbarung einer vertieften Zusammenarbeit unsere Partnerschaft weiter stärken.“

„Neben den beschriebenen Bereichen wollen wir auch auf künftig sich abzeichnenden Gebieten stärker zusammenarbeiten. Unser Ziel ist es dabei, nicht nur gemeinsame Forschungsergebnisse zu erreichen, sondern auch den wissenschaftlich-technischen Nachwuchs signifikant zu fördern“, ergänzt Prof. Dr.-Ing. Carsten Busch, Präsident der HTW Berlin.

Der Kooperationsvertrag ermöglicht BAM und HTW Berlin, jährlich gemeinsame Arbeitsprogramme zu erstellen und vorhandene Laborgeräte gemeinsam zu nutzen. Zudem können Wissenschaftler_innen ihre Forschung zeitweise in der jeweils anderen Einrichtung realisieren. Außerdem bildet die Vereinbarung eine solide Basis, gemeinsame FuE-Vorhaben zu beantragen und durchzuführen.