"Fact Finding Mission" in Costa Rica

Anfang April konnte der Grundstein für die langfristige wissenschaftliche Kooperation zwischen der HTW Berlin und Hochschulen Costa Ricas gelegt werden: der Tecnológico de Costa Rica (TEC) in Cartago sowie der Universidad de Costa Rica (UCR) in San José.

Costa Rica verfügt über eine einzigartige biologische und landschaftliche Vielfalt und verfolgt ehrgeizige Klimaschutzziele. Bereits heute basiert die Energieerzeugung fast vollständig auf erneuerbaren Energiequellen. Sowohl an der TEC als auch an der UCR arbeiten interdisziplinäre Forscherteams an der effizienteren Nutzung von Bioabfällen aus der Forst- und Landwirtschaft für die Elektrizitäts- und Wärmeerzeugung sowie an optimierten Methoden der Biogaserzeugung. Hier hat das zentralamerikanische Land als Produzent u.a. von Ananas, Kaffee, Bananen, Kakao noch viel ungenutztes Potential.   

Bioökonomische Ansätze der nachhaltigen Bioenergienutzung waren daher das zentrale Thema der ersten Workshops der drei Hochschulen. Die Delegation der HTW Berlin bestand aus Prof. Dr. Mirko Barz, Professor im Studiengang Regenerative Energien, Prof. Dr. Petra Bittrich, Dekanin des Fachbereichs Energie und Information und Bärbel Sulzbacher, Leiterin des Kooperationszentrums Wissenschaft – Praxis. Die sog. "Fact Finding Mission" wurde vom DAAD finanziert.

Die Kooperationsverträge mit beiden Universitäten stehen vor dem Abschluss. Der Weg ist damit frei für gemeinsame Aktivitäten in Lehre, Forschung und Entwicklung und internationaler Mobilität.