Gemeinsam für Vielfalt und gegen Diskriminierung

Die HTW Berlin ist nicht nur eine Hochschule, an der akademisches Wissen vermittelt wird. Wir verstehen uns auch als Ort, an dem Humanität gelebt wird. Allen Menschen — unabhängig von Geschlecht, ethnischer Herkunft, Weltanschauung, Behinderung, chronischer Erkrankung, Alter, Sprache und sozialem Status — wird Wertschätzung, Respekt und Fairness entgegengebracht.

Das Ziel der Hochschule, ein sicherer, diskriminierungs- und gewaltfreier Lern-, Lehr- und Arbeitsort zu sein, hat die HTW Berlin als eine der ersten Berliner Hochschulen in einer Antidiskriminierungsrichtlinie verbindlich festgeschrieben. Dort werden auch Verfahren und Maßnahmen für den Fall einer möglichen Diskriminierung festgelegt. Verabschiedet wurde die Richtlinie im Sommer, nun wurde sie offiziell veröffentlicht.

"Wissenschaft muss objektiv sein. Das heißt: Wir versuchen die Wirklichkeit zu verstehen, ohne uns den Blick durch subjektive, persönliche Einflüsse verstellen zu lassen", so HTW-Präsident Prof. Dr. Carsten Busch. "Wissenschaft kann nur den eigenen Ansprüchen genügen, wenn sie niemanden diskriminiert. Deshalb gestalten wir die HTW Berlin als Institution zur Entwicklung und Weitergabe von Wissenschaft an junge Menschen als einen diskriminierungsfreien Raum: für alle."

"Wir alle wissen, dass Diskriminierung — häufig unabsichtlich und eher subtil — stattfindet, auch an Hochschulen. Aus Sorge vor einem Imageverlust wird das oft nicht thematisiert", ergänzt Dr. Sünne Andresen, die als zentrale Frauenbeauftragte der HTW Berlin maßgeblich an der Erarbeitung der Antidiskriminierungsrichtlinie mitgewirkt hat. "Mit der Antidiskriminierungsrichtlinie stellt sich die HTW Berlin der Realität und macht bestehende Probleme bearbeitbar. Sie schafft damit eine Voraussetzung für ein respektvolles Miteinander der Hochschulangehörigen, für einen angemessenen Umgang mit Diskriminierungserfahrungen von Studierenden und Mitarbeitenden und für den Abbau direkter wie struktureller Diskriminierungen."

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