Mixed Reality und KI für den Strukturwandel

Die digitale Transformation in der Region Berlin und Berliner Umland vorantreiben und stärken: So lautet das Ziel, das sich das Bündnis MR4B – kurz für: Mixed Reality for Business – gesetzt hat. Dahinter stecken die Forschungsgruppe Creative Media der HTW Berlin und das Berliner Softwareunternehmen X-Visual Technologies. Am 6. Oktober startete das Projekt mit einem digitalen Kickoff.

„Creative Media“ unter der Leitung von Prof. Dr. Regina Frieß und Prof. Dr. Carsten Busch bringt seine Kompetenzen in puncto interaktive Technologien und Medien, Lehr- und Lernkulturen sowie Markenentwicklung und –kommunikation in das Forschungsvorhaben ein. Die X-Visual Technologies GmbH entwickelt und realisiert anspruchsvolle Softwarelösungen für das Engineering und die Dokumentation im Anlagenbau. Beide Partnerinnen arbeiten seit Jahren zusammen und verfügen über eine umfangreiche Erfahrung in den Bereichen Mixed Reality (MR) und Künstliche Intelligenz (KI) sowie in der Durchführung von Forschungs-, Entwicklungs- und Infrastrukturprojekten. Am Projekt beteiligt sind außerdem Industrie- und Technologieunternehmen, Sozialpartner_innen, Vereine und Verbände sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen.

„MR4B sehen wir als Chance, das Wissen der HTW Berlin positiv für die regionale Entwicklung einzusetzen“, erklärt Projektleiter und HTW-Präsident Prof. Dr. Carsten Busch. „Unser Ziel ist es, erfahrbare und intuitive Lösungen, die sich leicht in die bestehenden Unternehmensabläufe integrieren lassen, gemeinsam mit Anwendern zu entwickeln“, ergänzt X-Visual-Geschäftsführer Wolfgang Welscher.

MR4B wird im Rahmen des WIR!-Förderprogramms des BMBF finanziert. „WIR!“ unterstützt breite, interdisziplinäre und branchenübergreifende Innvationsbündnisse und konzentriert sich dabei vorwiegend auf Regionen, die nicht zu den Wirtschafts- und Innovationszentren gehören. 130 Bündnisse haben sich im Februar mit einer Skizze beworben, aus denen nun die 44 überzeugendsten Bewerbungen – darunter die von MR4B - für die neunmonatige Konzeptphase ausgewählt wurden. Im Herbst 2021 entscheidet sich, welche Bündnisse den Sprung in die etwa sechsjährige Umsetzungsphase schaffen. Die Bündnisse können dann bei einer erfolgreichen Auswahl für die Umsetzungsphase eine Förderung in Höhe von jeweils bis zu 15 Millionen Euro erhalten.