Neue Forschungsprojekte an der HTW Berlin

Neues Förderprojekt zu Stromspeichersystemen
Prof. Dr. Volker Quaschning (Fachbereich 1) untersucht im Projekt "Perform" die Performance von Stromspeichersystemen. Ziel ist die Entwicklung einer Methodik zur Beurteilung von Batteriesystemen an Photovoltaikanlagen für Wohngebäude. Projektpartner ist das Karlsruher Institut für Technologie. Gefördert wird das Projekt aus dem 7. Energieforschungsprogramm des Bundeministeriums für Wirtschaft und Energie.

Neue IFAF-Verbundprojekte
Mit dem Sommersemester starten in der 16. Förderrunde des Instituts für angewandte Forschung (IFAF Berlin) acht neue Projekte für zwei Jahre. In den interdisziplinären Forschungsvorhaben kooperieren jeweils Wissenschaftler_innen aus zwei IFAF-Hochschulen mit regionalen Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft. Die HTW Berlin ist an den folgenden sieben Projekten beteiligt:

Erste Vorhaben in neuer Förderlinie IFAF EXPLORATIV
Zum Sommersemester hat das Institut für angewandte Forschung (IFAF Berlin) außerdem 16 Vorhaben in der neuen Förderlinie IFAF EXPLORATIV bewilligt. Damit werden Professor_innen bei der Anbahnung von Projekten in Forschung und Entwicklung unterstützt. Die Förderung umfasst sechs Monate, max. 10.000 Euro und optional eine Lehrermäßigung von 2 SWS. An der HTW Berlin beginnen diese vier Vorhaben:

  • Im Vorhaben "Wertschöpfung optimieren: Gesundheitsversorgung mit Fitnessdaten (Wert-OptiFit)" von Prof. Dr. Piotr Wojciech Dabrowski (Fachbereich 4) werden Gesundheitsdaten aus Fitness-Apps oder Fitness-Wearables datenschutzkonform aufbereitet, um so einen potenziellen Einsatz für gesundheitserhaltende und -fördernde Maßnahmen in der Gesundheitspolitik, Forschung und Produktentwicklung zu ermöglichen.
  • In seinem Vorhaben "Open Data Policy and Data Driven Development Services (OD&3DS)" analysiert Prof. Dr. Kristoff Ritlewski (Fachbereich 3) aktuelle und potentielle Anwendungsfelder von Data Driven Development Services (Open Data vs. Datenschutz und Kartellrecht, geistige Eigentumsrechte, Policy im kulturellen Kontext), um daraus ethisch-rechtliche Best-Practice-Ansätze zu entwickeln.
  • Prof. Dr. Regina Frieß (Fachbereich 4) beschäftigt sich in dem Vorhaben "Analyse in digitalen Welten für personalisierte Angebote (DigiWeltAnalyse)" mit der Entwicklung personalisierter und adaptiver Angebote auf Basis der Verhaltensanalysen von Nutzer_innen, z.B. im Tourismusmarketing und in der Erlebnispädagogik.
  • Das Vorhaben "Kunsttechnologie Europäischer Lacke des 18. Jahrhunderts (EuropeanLacquer)" von Prof. Dr. Anna Schönemann (Fachbereich 5) zielt auf die Entwicklung einer Konservierungsstrategie, die am Beispiel des Neuen Palais in Potsdam auf die wenigen erhaltenen Lackkabinette in Europa übertragbar ist.