Neue Forschungsprojekte an der HTW Berlin

DAAD-Projekt mit ägyptischer Partnerhochschule
Aus dem Programm "Deutsch-ägyptische Fortschrittspartnerschaft" des DAAD erhält Prof. Dr. Volker Wohlgemuth (Fachbereich 2) Mittel für die Etablierung eines Forschungs- und Servicezentrums "Sustainable Production & Digital Transformation" (SUSTAIN) an der German University of Cairo (GUC). SUSTAIN fördert den Aufbau nachhaltiger Strukturen an der GUC, entwickelt Qualifizierungsangebote in einem industrieökologischen Kontext und ein erweitertes Ausbildungsangebot zur verbesserten Beschäftigungsfähigkeit Studierender.

Zwei neue Projekte zur nachhaltigen Stadtentwicklung
Gleich zwei neue Förderprojekte kann Prof. Dr. Florian Koch (Fachbereich 3) beginnen: "ProSHARE" will Vielfalt, Inklusion und sozialen Zusammenhalt durch Praktiken des Teilens im Wohnungswesen und im öffentlichen Raum ermöglichen. Es wird aus dem Programm "JPI Urban Europe" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Kooperationspartner sind Universitäten aus Schweden, dem Vereinigten Königreich und Österreich. Das durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung geförderte Projekt "DATAKON" setzt die im Vorläuferprojekt "INDIKON" begonnene Entwicklung eines Monitoringsystems für die kommunale Nachhaltigkeitsstrategie für den Bezirk Treptow-Köpenick fort und thematisiert Aspekte des kommunalen Datenmanagements.

Interdisziplinäre Forschung zur Ausbildung in der Textil- und Bekleidungswirtschaft
Prof. Monika Fuchs (FB 5) und Prof. Dr. Julia Schwarzkopf (FB 3) leiten das Projekt "LeNaTex" mit Fokus auf Berufsausbildungen in der Textil- und Bekleidungswirtschaft mittels Blended-Learning-Modulen  zur Nachhaltigkeit in der textilen Wertschöpfungskette. Am Projekt beteiligen sich zahlreiche Partner aus der Wirtschaft, den Verbänden sowie aus Berufsschulen. Die Förderung erfolgt durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt.

Carbon Management – zweite Phase der kooperativen Forschung
Das kooperative Forschungsprojekt "CarbonFM" unter Leitung von Prof. Dr. Markus Krämer (Fachbereich 2) und Prof. Dr. Michael May (GEFMA), das sich mit der Ermittlung des Carbon Footprints (CFP) im Bereich Facility Services beschäftigt, befindet sich seit April 2021 in der zweiten Projektphase. Es wird gefördert von GEFMA/Die Möglichmacher. Im Fokus steht dabei die Entwicklung eines öffentlich nutzbaren IT-Tools zu Erfassung, Auswertung und Benchmarking der CFPs, welches u.a. für Self Assessments oder FM-Ausschreibungen genutzt werden soll. Das Projekt baut auf den Ergebnissen des IFAF-Projektes „Carbon Management für Facility Services“ auf und adressiert sowohl Immobilienbestandhalter als auch FM-Dienstleister und -Berater. Ziel ist es, weitere Partner einzubinden, die in der Lage sind, eigene Fallbeispiele beizusteuern und so die Datenbasis von CarbonFM schrittweise zu erweitern und zu verbessern.