Preisträger „Transfer“ und „Forschung“ stehen fest

Die beiden Preisträger für den diesjährigen Forschungspreis sowie den erstmalig ausgelobten Transferpreis stehen fest: Prof. Dr. Frank Fuchs-Kittowski (FB 2) wurde für seine herausragenden Forschungsaktivitäten ausgezeichnet, Prof. Sebastian Feucht (FB 5) im Bereich Transfer unter anderem für sein Entwurfsprojekt „Tiny Office Haus der Transformation“. Die virtuellen Urkunden wurden den beiden HTW-Wissenschaftlern beim ersten Zukunftstag der HTW Berlin überreicht.

„Der Forschungspreis gilt mit Prof. Dr. Frank Fuchs-Kittowski einem Wissenschaftler, der nicht nur Drittmittel, Industrieaufträge und Spenden in bemerkenswerter Höhe einwirbt, engagiert mit Unternehmen, Behörden sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen kooperiert und darüber hinaus rege publiziert“, führte Prof. Dr. Stefanie Molthagen-Schnöring, Vizepräsidentin für Forschung und Transfer, in ihrer Laudatio aus.

Vielmehr verbinde der seit 2009 im Studiengang Umweltinformatik/Betriebliche Umweltinformatik tätige Hochschullehrer in seiner Forschung die Themen "Digitalisierung" und "Nachhaltigkeit" und damit zwei ebenso aktuelle wie gesellschaftlich relevante Bereiche. Besonders hervorzuheben sei der innovative Ansatz, Bürger_innen im Umwelt- und Katastrophenschutz einzubeziehen und dadurch größere Erfolge bei der Erfassung von Daten sowie bei der effizienten Schadensbekämpfung zu erzielen. Der Forschungspreis der HTW Berlin ist mit 6.000 Euro dotiert und wird seit 2009 jährlich vergeben.

Über den ersten Transferpreis freute sich Prof. Sebastian Feucht. „Ihr Entwurfsprojekt „Tiny Office Haus der Transformation“ hat die Jury durch seine Originalität und eine klar ausformulierte Vision überzeugt“, würdigte Dr. Dagmar Simon, Jurymitglied und stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der HTW Berlin, das Engagement des Hochschullehrers aus dem Studiengang Industrial Design.

Sebastian Feucht habe das Projekt „Haus der Transformation“ maßgeblich mitgeprägt, wichtige Industriekooperationen aufgebaut und strategische Fundraising-Ideen entwickelt, die bei der geplanten Realisierung von Vorteil sein werden. „Die Aktivitäten von Prof. Sebastian Feucht sind interdisziplinär angelegt, orientieren sich an Nachhaltigkeit, haben den Bezirk Schöneweide im Blick und verwirklichen so idealtypisch das Transferverständnis der HTW Berlin“, heißt es in der Begründung. Für den mit 4.000 Euro dotierten Transferpreis waren sieben Vorschläge bzw. Bewerbungen eingegangen.

Wir stellen beide Preisträger und ihre Aktivitäten in den nächsten Tagen ausführlicher in eigenen CampusStories vor.