Vattenfall Berlin AG übergibt Scheck an HTW Berlin

Die HTW Berlin kann sich über eine Finanzspritze in Höhe von 30.000 Euro freuen. Das Geld ist für die Kooperationsforschung zur digitalen Transformation von kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Startups im Raum Treptow-Köpenick gedacht. Es stammt von der Vattenfall Wärme Berlin AG, welche die Summe dem Regionalmanagement Berlin Südost zur Verfügung stellte. Das Regionalmanagement wiederum wusste, wo die thematisch passende Expertise zuhause ist: an der HTW Berlin.

Prof. Dr. Matthias Hartmann nahm den Scheck im Beisein der Vizepräsidentin für Forschung und Transfer, Prof. Dr. Stefanie Molthagen-Schnöring, entgegen, stellvertretend für ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftler_innen, Doktorand_innen und Studierenden an der Hochschule, wie der Wirtschaftswissenschaftler aus dem Fachbereich 3 betonte. Sie alle unterstützen kleine und mittelständische Unternehmen mit Forschungsprojekten und Promotionen bei der digitalen Transformation. „Eine gewaltige Herausforderung, bei deren Bewältigung die Vattenfall Wärme AG auch im eigenen Interesse helfen will“, begründete Vertriebsleiter Stefan Preidt die großzügige Unterstützung. Auch sein Unternehmen arbeite an der Digitalisierung der Wertschöpfungskette und könne von neuen Ideen nur profitieren.

Das Spektrum der Zusammenarbeit zwischen KMU und HTW Berlin im Bereich der digitalen Transformation reicht von der Standortbestimmung durch die Wissenschaftler_innen über Workshops und Abschlussarbeiten bis hin zu Pilotprojekten. Etwa 70 Unternehmen waren bis dato auf unterschiedliche Art und Weise involviert. Drei Publikationen geben Aufschluss über die vielfältigen Aktivitäten. Sie stehen zum Download auf der Webseite von Prof. Dr. Hartmann zur Verfügung.

Die Bedeutung der HTW Berlin für die Unternehmen am Standort, könne nicht hoch genug bewertet werden, sagte Oliver Igel, der Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, bei der Scheckübergabe. Die Hochschule habe eine erfreuliche wirtschaftliche Belebung gebracht, Ausgründungen ermöglicht und Neuansiedlungen beschert, die es perspektivisch erlauben, an die große Tradition des Industriestandorts anzuknüpfen. Er würde sich wie viele andere freuen, wenn es gelänge, die Hochschule auf einem Zentralcampus an der Spree zusammenzuführen.