Das QIO-Projekt an der HTW Berlin

Die HTW Berlin hat eine gute Qualität in Studium und Lehre — sie soll noch besser werden. Dafür engagieren sich 13 Mitarbeiter_innen, die über die ganze Hochschule verteilt arbeiten und dennoch an einem Strang ziehen. Das Land Berlin finanziert die Berliner Qualitätsoffensive für die Lehre (QIO) an der HTW Berlin im Zeitraum von 2016 bis 2020 mit insgesamt 5,5 Millionen Euro. Gemeinsam mit Lehrenden, Studierenden und Hochschulmitarbeiter_innen werden in den Schwerpunkten Studienorientierung und -eingang, digitales Lernen und Lehren, Entrepreneurship und Gründung sowie integriertes Berichtswesen umfangreiche Maßnahmen umgesetzt, die die Qualität von Studium und Lehre nachhaltig verbessern sollen.

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Wie kann der Einstieg in das richtige Studienfach gelingen?

Neben Formaten, die HTW Berlin vor Ort kennenzulernen, bieten unsere Studiengänge vermehrt webbasierte Self-Assessments an. Studieninteressierte können so auf der Seite des jeweiligen Studiengangs fachliche Beispielaufgaben bearbeiten, Videointerviews mit Absolvent_innen betrachten und ihre Erwartungen mit der Einschätzung von Expert_innen abgleichen. Ist dann der richtige Studiengang gefunden, folgt häufig die nächste Hürde. Die Studienanfänger_innen kämpfen mit mathematischen Abstraktionen, kniffligen Programmieralgorithmen und der eigenen chaotischen Lernstrategie. In diesen Fällen ist das Lernzentrum erste Anlaufstelle. Mithilfe von Brückenkursen, Tutorien, Lernstrategieseminaren und Schreibberatungen soll ein guter Einstieg ins Studium gelingen.

Ansprechpartnerinnen für Studienorientierung & Studieneinstieg:
Astrid Böge & Melanie Nolte

Wie können digitale Inhalte die moderne Hochschullehre gezielt anreichern?

Lehren mit Videos, elektronische Klausuren, Lerngruppenarbeit in Online-Meetings — die Digitalisierung hat längst Einzug in die Lehre gehalten. Lehrende der HTW Berlin erhalten Unterstützung, wenn sie vernetzte Lern-Lehr-Infrastrukturen nutzen, audiovisuelle Medien für die Lehre produzieren oder an Weiterbildungsangeboten zu den Themen Digitalisierung, E-Learning und E-Didaktik teilnehmen möchten. In einer Vielzahl von Projekten werden die technischen, organisatorischen und didaktischen Vorrausetzungen für eine zeitgemäße Hochschullehre geschaffen.

Ansprechpartner für digitales Lehren & Lernen:

Marcel Dux, Sebastian Homer & Jörg Maier-Rothe

Wie können Studierende unternehmerisches Denken entwickeln?

Studierende lernen in verschiedenen Angebotsformaten innovatives Denken und Handeln in der Unternehmenspraxis und im Selbstversuch kennen. Sie prüfen eigene Ideen auf Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit, um die unternehmerische Haltung später als Angestellte (Intrapreneurship) oder im eigenen Startup (Entrepreneurship) erfolgreich einzusetzen. Der Bereich Entrepreneurship Education verantwortet die Konzept- und Toolentwicklung für unternehmerisches Denken und Handeln an der HTW Berlin. Der Bereich „Berufsorientierung“ bringt Studierenden Arbeitschancen in Berlin, u.a. in der Startup-Szene, näher und bindet HTW-Alumni als Mentor_innen und Testimonials ein. Im Gründer_innenlabor werden Controlling-Knowhow und Prototypenentwicklung vermittelt.

Ansprechpartnerinnen für Entrepreneurship Education, Gründung & Berufsorientierung:
Katja Burré, Johanna Ebeling & Franziska Fahsel

Wie kann das Berichtswesen der HTW Berlin sinnvoll verändert werden?

Das vielgestaltige Berichtswesen an der HTW Berlin steht auf dem Prüfstand und wird zu einem umfassenden, integrierten Berichtswesen weiterentwickelt. Die Fachbereiche und Studiengänge erhalten dadurch bedarfsgerechte Unterstützung bei der Studiengangsentwicklung. In einem neuen Monitoringsystem lassen sich spezifische Daten und Kennzahlen analysieren, z.B. um die Ursachen von Studienabbrüchen besser zu verstehen. Auch das QIO-Projekt selbst steht im Fokus: Durch fundierte wissenschaftliche Evaluationen wird der Erfolg der einzelnen Teilprojekte kontinuierlich unter die Lupe genommen.

Ansprechpartnerinnen für Evaluation, integriertes Berichtswesen & Monitoring:
Luisa Berger, Dr. Birgit Schäfer & Dr. Sara-Izabella Täger

Dieses Projekt wird finanziert durch