Transferpreis

Die HTW Berlin pflegt ein sehr breites Verständnis von Transfer. Die Hochschule versteht darunter unterschiedlichste Formen der Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Weiterbildung sowie den Austausch von Informationen, Wissen, Dienstleistungen, Technologien und Personen. Der forschungsbasierte und wirtschaftsorientierte Wissens- und Technologietransfer wird zunehmend um Aktivitäten der sogenannten „Dritten Mission“ erweitert.

Um dieses umfassende Verständnis von Transfer sichtbar zu machen und hervorragende Leistungen entsprechend zu würdigen, lobt die HTW Berlin 2020 zum ersten Mal einen Transferpreis aus. Die Auszeichnung ist mit 4.000 Euro dotiert und wird künftig jährlich vergeben. 

Die Ausschreibung im Wortlaut [PDF]

Diese Aktivitäten werden gewürdigt

Der Transferpreis wird an Professor_innen verliehen, die sich in besonderer Weise um Transfer verdient gemacht haben. Gewürdigt werden folgende Aktivitäten:

  • der Aufbau und die Pflege strategischer Kooperationen zu Praxispartner_innen in Lehre oder Forschung;
  • Gründungsförderung in Lehre und Forschung;
  • die aktive Ansprache eines Publikums außerhalb der Wissenschaft mit innovativen, bürgernahen Formaten;
  • Zivilgesellschaftliches Engagement und bezirkliche Kooperationen;
  • Erfindungen, Patente, Gebrauchsmuster sowie Mitwirkung und Engagement bei der erfolgreichen Schutzrechtsverwertung;
  • Engagement für Diversität, soziale Integration und Durchlässigkeit im Bildungsbereich;
  • Engagement in Berufs- und Fachverbänden, Gutachter- und Beratertätigkeiten.

Entscheidung durch ein Preiskomitee

Über die Vergabe des Transferpreises entscheidet ein Preiskomitee. Ihm gehören folgende Mitglieder an:

  • der/die für Transfer zuständige Vizepräsident_in der HTW Berlin,
  • der/die Leiter_in des Kooperationszentrums Wissenschaft - Praxis (KONTAKT),
  • ein Mitglied des Kuratoriums der HTW Berlin,
  • ein Alumnus / eine Alumna der HTW Berlin,
  • ein_e wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in der HTW Berlin.