Promotion

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Ziel und Thema einer Promotion

Mit einer Doktorarbeit wollen Sie eine Forschungslücke schließen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse oder Verfahren entwickeln. Die Themenstellung kann von der Hochschule — wie z.B. im Rahmen von Industriepromotionen — vorgegeben sein oder aber von Ihnen selbst definiert werden. Ein Promotionsverfahren dauert im Regelfall drei bis fünf Jahre.

Verleihung des Doktorgrades

Der Doktorgrad wird stets durch eine Universität oder ihr gleichgestellte promotionsberechtigte wissenschaftliche Hochschule im Rahmen eines Promotionsverfahrens verliehen. Fachhochschulen wie die HTW Berlin haben kein Promotionsrecht. Die Details einer Promotion — insbesondere Zulassung, Ablauf und Begutachtungsverfahren — werden in der Promotionsordnung der betreffenden Fakultät der Universität geregelt und können weitergehend durch individuelle Betreuungsvereinbarungen ausgestaltet werden.

In strukturierten Promotionsverfahren (Graduiertenschulen) sind Qualifikationsmaßnahmen (Seminare, Lehrveranstaltungen), außerfachliche Qualifikation und die eigentliche wissenschaftliche Arbeit formell eng(er) miteinander verbunden als bei der klassischen "freien Promotion".

Welcher Doktortitel verliehen wird hängt von der Fachrichtung des Promotionsthemas ab:

  • Dr. rer. nat. in den Naturwissenschaften,
  • Dr.-Ing. in den Ingenieurwissenschaften,
  • Dr. rer. pol. oder Dr. oec. in den Wirtschaftswissenschaften,
  • Dr. iur. in den Rechtswissenschaften,
  • Dr. phil. in den Sozial-, Geistes-, Kunst- und Kulturwissenschaften.

Zugangsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Annahme als Promovend oder Promovendin ist stets ein (weit) überdurchschnittlich gut abgeschlossenes, fachlich einschlägiges, Hochschulstudium; für Bewerber und Bewerberinnen der HTW Berlin ist das in der Regel der Master, jedoch ist unter bestimmten Bedingungen der Promotionszugang auch (noch) mit einem Diplom möglich. Eine Verpflichtung der Universitäten, Bewerber bzw. Bewerberinnen um eine Promotion anzunehmen, besteht nicht.

Unterstützung durch die HTW Berlin

  • Beratung bei der Planung und Vorbereitung einer Promotion
  • Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen verfügbarer drittmittelfinanzierter Stellen
  • Hilfe bei der Kontaktaufnahme zu einer Universität
  • Wissenschaftliche Betreuung und Übernahme von Zweitgutachten durch Professoren und Professorinnen im Rahmen kooperativer Promotionen
  • Mitnutzung der Hochschulinfrastruktur im Rahmen kooperativer Promotionen
  • Promotionsstipendien oder Stellen nach Maßgabe der Verfügbarkeit von Sondermitteln
  • Absolventinnen der HTW Berlin können sich außerdem an die Anlaufstelle für Nachwuchswissenschaftlerinnen wenden und sich dort zu ihrer (geplanten) Promotion beraten lassen sowie an Workshops teilnehmen.