Organisatorische Gestaltungspotentiale durch Electronic Government - Neue Strukturen der Leistungserstellung und ihre Bedeutung für das Institutionengefüge des öffentlichen Sektors (org-e-gov) (org-e-gov)

"Electronic Government" wird bislang überwiegend als technische Angelegenheit betrachtet und auf die Bereitstellung von Behördeninformationen im Internet sowie auf die Online-Abwicklung von Verwaltungsanliegen und Beschaffungsvorgängen verengt. Dabei bleibt der weitaus größere Teil des organisatorischen Gestaltungspotentials von E-Government unausgeschöpft. Vor diesem Hintergrund verfolgte das Forschungsprojekt "org-e-gov" vor allem zwei Ziele:

  1. Identifikation und Beschreibung der organisatorischen Potentiale einer sehr intensiven Nutzung moderner Informations-, Kommunikations- und Kooperationstechnologien (kurz: IT) für die Modernisierung der Leistungserstellung im öffentlichen Sektor;
  2. Identifikation und Analyse von Problemen, die bei der Konzeption und Implementierung einschlägiger organisatorischer Lösungen oder der Nutzung spezifischer IT-Potentiale auftreten und die tatsächliche IT-Nutzung beeinflussen können. Methodisch spielen beschreibende und erklärende Fallstudien aus verschiedenen öffentlichen Aufgabenbereichen eine zentrale Rolle.

Die Ergebnisse der Untersuchung waren Grundlage für Prognosen der künftigen Reformentwicklung und mündeten in Handlungsempfehlungen für die Akteure im Modernisierungsprozess.

Projektlaufzeit

1.5.2003 - 31.10.2005

Projektleitung

Kooperationspartner

  • Universität Oldenburg, Prof. Dr. Klaus Lenk, Universität Potsdam, Prof. Dr. Christoph Reichard

Mittelgeber

Hans Böckler Stiftung

Förderprogramme

Kooperativer Staat in der Dienstleistungsgesellschaft

Homepage

http://www.f3.htw-berlin.de/Professoren/Brueggemeier/forschung.html