Heideruh - Ein unbekannter Ort politischen Widerstands (HEIDERUH)

Dieses Praxis- und Forschungsprojekt beschäftigte sich mit der Erschließung und Aufarbeitung der Geschichte des letzten erhaltenen und praktizierenden (Erholungs-) Heimes von und für politische Widerstandskämpfende gegen den Nationalsozialismus in Deutschland.
Diese Einrichtung wurde nach dem 2. Weltkrieg gegründet und dient dem Zweck „Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und des Krieges und deren Nachkommen einen Ferienaufenthalt zu ermöglichen“ und auch „die Einrichtung für Seminare zur Verfügung zu stellen, die über den antifaschistischen Widerstand, die Friedenssicherung und die demokratische Entwicklung der Gesellschaft aufklären“.

Ziel des Praxisprojektes war es, einen besseren Einblick in die Strukturen und Verflechtungen von Heideruh zu erlangen, um so exemplarisch darstellen zu können, wie sich die Arbeit, das Leben und das Wirken der im Nationalsozialismus politisch Verfolgten in den Phasen nach dem Krieg, im Kalten Krieg und nach der Wende im Westen Deutschlands aus ihrer eigenen Perspektive heraus vollzog.

Außerdem sollten Wege der Vermittlung gesucht werden und auch gegebenenfalls Vorarbeiten zur Anerkennung als Gedenkort geleistet werden.

Am 20.10.2011 wurde das Projekt mit dem Hans-Frankenthal-Preis 2011 der Stiftung Auschwitz-Komitee ausgezeichnet.

Das Projekt ist auf Dauer angelegt und wird kontinuierlich in unterschiedlichen Formen sichtbar gemacht (Vorträge, Wanderausstellung, "Kaffeeklatsch" in Berlin, Medienunterstützung/ -beratung ...)

Projektlaufzeit

1.1.2011 - 13.8.2030

Projektleitung

Kooperationspartner

  • Wohn- und Ferienheim Heideruh e.V.