Zukunftsportal für gesunde, qualifizierte häusliche Pflege (ZukunftPflege)

Damit auch künftig eine hochwertige Versorgung von Pflegebedürftigen durch genügend fachlich gut ausgebildetes Pflegepersonal gewährleistet werden kann, ist eine professionelle Ausbildung und stetige Weiterbildung unabdingbar und muss im Fokus der Gesellschaft stehen.

Das Forschungsprojekt verfolgte das Ziel, eine nachhaltige und am Bedarf orientierte Online-Plattform für häusliche Pflegedienste aufzubauen, durch die über ein entsprechendes Lernmanagementsystem für Mitarbeiter unterschiedlichen Qualifikationsniveaus (z.B. Auszubildende, Mitarbeiter der Helferberufe und des Services, Migranten, Quereinsteiger, ältere Arbeitnehmer) eine zeitgemäße und effektive Weiterbildung und Qualifikation erfolgen kann.

Aufbauend auf der Ermittlung der Bedarfe wurden zielgruppenspezifische Online-Lernmodule auf der Basis einer Qualifizierungsmatrix erarbeitet, die durch entsprechende Präsenzveranstaltungen ergänzt bzw. begleitet wurden. Im Fokus stand dabei die Entwicklung technischer Prototypen, Formate und Verfahren für die Unterstützung von onlinefähigen Lernformen, die mit Bewegtbild und Interaktion arbeiten.

Über offene und geschlossene Bereiche bildet die Plattform www.zukunftpflege.com auch die technische Basis sowohl für den Austausch von Erfahrungen und Wissen der Berliner Pflegedienste (Best-Practice-Sharing) als auch Multiplikatoren, wie Pflegestützpunkte, Krankenkassen, Pflegekassen, Pflegeagenturen, Vereine und Verbände miteinander zu vernetzen.

Auch galt es in dem Forschungsvorhaben zu ergründen, inwieweit eLearning ein geeignetes und nachhaltiges Instrumentarium für die Fort- und Weiterbildung von niedrig qualifizierten Mitarbeitern in ambulanten Pflegediensten ist.

Projektlaufzeit

1.10.2012 - 30.9.2014

Projektleitung

Projektmitarbeiter/innen

  • Jana Gampe
  • Philipp Peusch
  • Jacqueline Schoen

Kooperationspartner

  • Alice-Salomon-Hochschule (ASH) Berlin
  • Deta-Med Hauskrankenpflege GmbH
  • mevanta Pflegegesellschaft mbH

Mittelgeber

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung; Institut für Angewandte Forschung (IFAF) Berlin

Förderprogramme

IFAF-Förderlinie 1 und 4