Krisenkommunikation und Governance in Berlin (KRIKO-BE )
Ziel des Projekts ist es, in dynamischen Katastrophenlagen eine verlässliche, bürgernahe und sozial inklusive Kommunikation zwischen Verwaltung, Einsatzkräften, KRITIS, sozialen Einrichtungen und Bevölkerung – insbesondere vulnerablen Gruppen – sicherzustellen. Dafür werden nutzer:innenorientierte, sozialräumliche und regulatorische Anforderungen in technisch robuste und praxistaugliche Kommunikations-, Trainings- und Bildungsformate übersetzt. Kernbausteine sind ein mehrsprachiges, per Telefonie erreichbares Sprachsystem (Speech-to-Text → LLM → Text-to-Speech), ein virtuelles Kommunikationstraining für Einsatzkräfte sowie ein modulares Serious-Game-Format zur Krisenvorbereitung. Die Anforderungen werden in mindestens zwei Bezirken erhoben, in eine Kommunikations-Heatmap überführt und in Reallaboren sowie einem Szenario-Lab mit bestehenden Warnsystemen erprobt. Parallel werden Governance- und Compliance-Richtlinien (u. a. KRITIS, EU AI Act, NIS2) in konkrete Entwicklungsanforderungen übersetzt, in einer Simulationsumgebung getestet und in einem praxisnahen Leitfaden gebündelt. Ein mobiler VR-Truck dient als Transfer- und Demonstrationsplattform, flankiert von Publikationen und Workshops zur nachhaltigen Verankerung der Ergebnisse.
Projektlaufzeit
Projektleitung
- Prof. Daniela Hensel (Projektleitung)
- Prof. Dr. Ulrich Meissen (Projektleitung)
- M.A. Dorit von Derschau (Teilprojektleitung)
Mittelgeber
IFAF
Kooperationspartner
- SenInnSport
- Bezirksamt Treptow-Köpenick
- Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf
- Feuerwehr