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Krisenkommunikation und Governance in Berlin (KRIKO-BE )

Forschungsprojekt

Ziel des Projekts ist es, in dynamischen Katastrophenlagen eine verlässliche, bürgernahe und sozial inklusive Kommunikation zwischen Verwaltung, Einsatzkräften, KRITIS, sozialen Einrichtungen und Bevölkerung – insbesondere vulnerablen Gruppen – sicherzustellen. Dafür werden nutzer:innenorientierte, sozialräumliche und regulatorische Anforderungen in technisch robuste und praxistaugliche Kommunikations-, Trainings- und Bildungsformate übersetzt. Kernbausteine sind ein mehrsprachiges, per Telefonie erreichbares Sprachsystem (Speech-to-Text → LLM → Text-to-Speech), ein virtuelles Kommunikationstraining für Einsatzkräfte sowie ein modulares Serious-Game-Format zur Krisenvorbereitung. Die Anforderungen werden in mindestens zwei Bezirken erhoben, in eine Kommunikations-Heatmap überführt und in Reallaboren sowie einem Szenario-Lab mit bestehenden Warnsystemen erprobt. Parallel werden Governance- und Compliance-Richtlinien (u. a. KRITIS, EU AI Act, NIS2) in konkrete Entwicklungsanforderungen übersetzt, in einer Simulationsumgebung getestet und in einem praxisnahen Leitfaden gebündelt. Ein mobiler VR-Truck dient als Transfer- und Demonstrationsplattform, flankiert von Publikationen und Workshops zur nachhaltigen Verankerung der Ergebnisse.

Projektlaufzeit

01.02.2026 - 31.12.2027

Projektleitung

Mittelgeber

IFAF

Kooperationspartner

  • SenInnSport
  • Bezirksamt Treptow-Köpenick
  • Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf
  • Feuerwehr