Grün-blauer Campus
Imposante ehemalige Industriegebäude und die Spree direkt vor der Tür - der Campus Wilhelminenhof ist definitiv etwas Besonderes. Aber: In punkto Aufenthaltsqualität hat er noch Luft nach oben; das gilt auch für ökologische und klimatische Aspekte. Deshalb gibt es den Masterplan „Grün-Blauer Campus Wilhelminenhof“. Mit ihm will die HTW Berlin das eine oder andere Defizit beseitigen, ihren Standort an den fortschreitenden Klimawandel anpassen und dem damit verbundenen Verlust an Biodiversität entgegenwirken.
Umsetzung bis 2028
„Grün“ steht für Begrünung, „Blau“ meint Wasserbewirtschaftung, damit das Grün überhaupt gedeihen kann. 2,8 Millionen Euro hat die Hochschule für die Umgestaltung des Campus eingeworben; es stammt aus dem von der Europäischen Union kofinanzierten Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE) 2 der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt. Weitere 700.000 Euro steuert die HTW Berlin selbst bei. Bis 2028 wird das Konzept umgesetzt.
Unterstützung durch Profis und Hochschulmitglieder
Die Ausarbeitung und Umsetzung des Masterplans wurde an ein professionelles Team vergeben. Zu ihm gehören Expert*innen aus dem Büro für Landschaftsarchitektur und Stadtplanung Mahl Gebhardt Konzepte sowie aus dem Planungs- und Beratungsunternehmen ARUP.
Ebenfalls mit im Boot: Studierende, Beschäftigte und Professor*innen der Hochschule. Sie haben bereits in unterschiedlicher Form mitgewirkt: bei Befragungen, in Lehrveranstaltungen, an Workshops etc. Die Beteiligung wird kontinuierlich fortgesetzt. Weitere Informationen dazu finden Sie auf dieser Webseite.
Im Fokus: zwei Bereiche auf dem Campus
Der Masterplan konzentriert sich auf zwei räumliche Bereiche auf dem Campus. Durch diese Fokussierung wird größtmögliche Wirkung erzielt. Zone 1 umfasst den Eingangsbereich entlang der Wilhelminenhofstraße, den Innenhof, die Straße vor Gebäude A sowie den angrenzenden Platz. Mit ihr wird begonnen. Zu Zone 2 gehören die Johannes-Kraaz-Straße sowie die Fläche rund um den Akku-Turm.
