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Studierende rüsten Maschinen auf CNC um

Studentin sitz am PC, daneben eine Maschine © HTW Berlin/Kai Schauer

Ob Sensorhalterungen, Ersatzteile oder Proben für Materialtests: Im Projektraum der Ingenieurinformatik werden regelmäßig kleine Bauteile benötigt. Viele müssen exakt die gleiche Form haben. Mit handbetriebenen Maschinen ist das aufwendig. Studierende der HTW Berlin haben deshalb in zwei Projekten eine Fräse und eine Drehmaschine auf computergestützte Fertigung (CNC) umgerüstet.

Begleitet wurden die Projekte von Prof. Dr.-Ing Kai Schauer, Professor für Konstruktion, Mechatronik und technische Mechanik im Fachbereich 2 der HTW Berlin. Die Studierenden ergänzten die vorhandenen Handantriebe der beiden Proxxon-Maschinen durch Schrittmotoren. Diese bewegen die Werkzeuge in kleinen, präzisen Schritten. Ein kleiner Steuercomputer namens Arduino übernimmt die Befehle einer CNC-Software; CNC steht für „Computerized Numerical Control“. Dadurch können die Bearbeitungsschritte am Computer vorgegeben werden.

Eine besondere Herausforderung war die Konstruktion der Zahnriemenantriebe. Sie übertragen die Bewegung der Motoren auf die Maschinenachsen und müssen den auftretenden Kräften standhalten. So lassen sich auch Rundungen, Kurven und schräge Flächen bearbeiten, die von Hand nur schwer präzise herzustellen sind. Ziel ist es, wiederkehrende Arbeiten und kleine Serien im Projektraum einfacher und genauer zu fertigen.

Wie der Umbau funktioniert, beschreibt Schauer in der Ausgabe 6/2026 des Fachmagazins „Make“ auf den Seiten 116 bis 122. Der Beitrag „Maschinen auf CNC umrüsten“ zeigt, wie sich vorhandene Werkzeugmaschinen mit Schrittmotoren, selbst konstruierten Antriebsteilen und kostengünstiger Elektronik modernisieren lassen.

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Fachkontakt

Prof. Dr.-Ing. Kai Schauer
Kai.Schauer@HTW-Berlin.de
Campus Wilhelminenhof
WH Gebäude C, 109
Wilhelminenhofstraße 75A
12459 Berlin