DAAD-Delegation aus Nordamerika besucht HTW Berlin

23. Juni 2026 – Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin) empfing heute eine Delegation des DAAD-Programms „Germany Today“. Zu Gast waren 23 Vertreterinnen und Vertreter aus Universitäten in Kanada und den USA. Im Mittelpunkt des Besuchs auf dem Campus Wilhelminenhof standen internationale Zusammenarbeit, innovative Lehrkonzepte, angewandte Forschung und neue Formen transatlantischer Hochschulkooperation.
Das Programm „Germany Today“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) gibt Hochschulvertreter*innen aus Nordamerika Einblicke in die deutsche Hochschul- und Forschungslandschaft. Die Tour 2026 steht unter dem Titel „Building Transatlantic Partnerships: Research, Innovation, & Academic Exchange with Germany“. Sie führt vom 21. bis 26. Juni 2026 unter anderem nach Berlin, Leipzig, Jena und Fulda.
„Wir freuen uns sehr, die hochrangige DAAD-Delegation bei uns willkommen zu heißen. Der Besuch ist eine wertvolle Gelegenheit, die HTW Berlin als international vernetzte Hochschule für Angewandte Wissenschaften vorzustellen und Kontakte für neue Kooperationen zu knüpfen“, erläuterte Präsidentin Prof. Dr. Annabella Rauscher-Scheibe bei der Begrüßung der DAAD-Delegation. Denn international sei das Modell der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) noch nicht überall bekannt. Für die Delegation war es heute der erste Besuch an einer HAW. Vizepräsidentin Prof. Dr. Birgit Müller ergänzte: „Mit innovativer Lehre und angewandter Forschung, über 160 Partneruniversitäten weltweit und zahlreichen internationalen Studiengängen zieht die HTW Berlin Studierende und Forschende aus aller Welt an. Nicht zufällig sind wir Teil einer European University Alliance, dem Flaggschiff der EU-Forschungsstrategie für Hochschulen.“
Austausch über Kooperation, Internationalisierung und Transfer
Anschließend stellte die Hochschule ihre Schwerpunkte in Kooperation, Internationalisierung, innovativer Lehre und Forschung vor. Ein Rundgang über den Campus Wilhelminenhof zeigte die historische Entwicklung des Standorts im Berliner Südosten ebenso wie die fachliche Vielfalt der Hochschule: von Ingenieurwissenschaften und Informatik über Wirtschaft und Recht bis zu Design und Kultur. Ein Highlight des Rundgangs war die 60 Meter lange Wandcollage im Innenhof, die die Geschichte des Standorts über 400 Jahre – von der „schönen Weyde“ bis zum heutigen Hochschulcampus – dokumentiert. Entstanden ist die Collage als interdisziplinäres Projekt der Kultur- und Designstudiengänge. Neben dem prominenten, restaurierten, KWO-Logo weckten insbesondere die zahlreichen Kunstwerke am Campus das Interesse der Teilnehmenden.
Poster-Präsentation: Internationale Projekte und englischsprachige Studienangebote
Im Rahmen einer Poster-Präsentation stellte die HTW Berlin ausgewählte internationale Aktivitäten vor. Themen waren unter anderem die Beteiligung der HTW Berlin an der europäischen Hochschulallianz EUonAIR, internationale Summer Schools und das englischsprachige Bachelorprogramm Cyber Security and Business. Den Abschluss bildete ein Networking Lunch in der Mensa. Danach fuhr die Delegation weiter zum DAAD in Berlin-Mitte, wo ein deutsch-amerikanischer Round Table stattfand.