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Mentale Gesundheit an Hochschulen: Expert*innen treffen sich an der HTW Berlin

15. September 2026 – Die Jahrestagung des Netzwerks Gesunde Hochschulen Berlin-Brandenburg ist am 18. September 2026 zu Gast am Campus Wilhelminenhof der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin). Im Fokus stehen Daten, Erfahrungen und konkrete Ansätze für gesündere Hochschulen.

Wie können Hochschulen die mentale Gesundheit von Studierenden und Beschäftigten stärken? Welche Erkenntnisse liefern aktuelle Daten, und was funktioniert bereits in der Praxis? Darüber tauschen sich Vertreter*innen von Hochschulen in der Metropolregion aus. Der Titel der Fachkonferenz lautet: „Mentale Gesundheit im Fokus: Daten, Dialog & Expertise“. 

„Die HTW Berlin engagiert sich seit Jahren im Netzwerk Gesunde Hochschulen. Wir freuen uns daher sehr, die Gesundheits-Expertinnen und Experten der Mitgliedshochschulen bei uns am Campus begrüßen zu dürfen. Unser gemeinsames Ziel ist es, Wissen zu teilen, voneinander zu lernen und gute Rahmenbedingungen für Studierende und Beschäftigte zu schaffen“, so Prof. Dr. Tilo Wendler, Kanzler der HTW Berlin. 

Mentale Gesundheit im Fokus

Wie aktuell das Thema Mentale Gesundheit besonders für Studierende ist, zeigt die Studie von 2026 „Wie geht’s Deutschlands Studierenden?“ der Techniker Krankenkasse (TK). In der repräsentativen Befragung gaben 41 Prozent der Studierenden an, häufig gestresst zu sein. 35 Prozent beschrieben eine hohe oder sehr hohe emotionale Erschöpfung. Zu den wichtigsten Belastungsfaktoren zählten Prüfungsdruck und die Mehrfachbelastung durch Studium und Arbeit.

Von Daten zu konkreten Erfahrungen

Den fachlichen Auftakt der Conference übernimmt Zita Deptolla von der Universität Bielefeld mit einem Überblick zur mentalen Gesundheit von Hochschulangehörigen. Anschließend diskutieren die Teilnehmenden in Kleingruppen verschiedene Praxisbeispiele.

Mit dabei sind unter anderem Andreas Hülsen von der Fachhochschule Potsdam, Julian Rau von der Freien Universität Berlin sowie Silvan Hornstein, Initiator der platoniq App und assoziiert an der Humboldt-Universität zu Berlin. Dr. Mona Kellner von der Universität Heidelberg gibt Einblicke in die Umsetzung des Programms Mental Health First Aid (MHFA) an ihrer Hochschule und die damit verbundenen Herausforderungen. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Hochschulen.

Über das Netzwerk

Das »Netzwerk Gesunde Hochschulen Berlin-Brandenburg« wurde 2021 von der Technischen Hochschule Wildau, der Freien Universität Berlin und der Techniker Krankenkasse initiiert. Das Netzwerk versteht sich als Zusammenschluss engagierter und interessierter Personen, die im studentischen oder betrieblichen Gesundheitsmanagement aktiv sind oder an ihren Hochschulen neue gesundheitsbezogene Projekte anstoßen wollen.