1x1 der Abfallvermeidung

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Mehrweg statt Einweg

Nutzen Sie einen Mehrwegbecher für den täglichen Kaffee! Zwei Möglichkeiten: Sie bringen Ihren eigenen Becher mit oder kaufen einen – nachhaltig produzierten – Becher in der Mensa zum Preis von 5,- Euro. Mehrwegbecher können an der HTW Berlin an allen (!) Heißgetränkeautomaten befüllt werden. Oder Sie nutzen einen Better World Cup gegen 1,- Euro Pfand. Den können Sie bei allen teilnehmenden Geschäften, auch der Waschbar auf dem Campus Wilhelminenhof, wieder abgeben und bekommen das Pfand ausgezahlt.

Ökostrom beziehen

Radioaktiver Atommüll strahlt über Jahrhunderte, die Verbrennung von fossilen Energieträgern ist ein Albtraum für das Klima. Ökostrom ist nicht zwingend eine teure Alternative, es lohnt sich also eine Anbieterrecherche. An der HTW Berlin soll Mitte 2020 die von einleuchtend e.V. initiierte Photovoltaik-Anlage auf Haus G am Campus Wilhelminenhof durch weitere Anlagen auf Haus C, G und H ergänzt werden.

Sortenrein Abfälle und Wertstoffe trennen

Helfen Sie bei der sortenreinen Trennung von Abfällen, um hohe Recyclingquoten zu ermöglichen. Meiden Sie Verpackungen aus verschiedenen Stoffen, denn nur sortenreine Stoffe können recycelt werden. Dabei hilft eine Übersicht der Entsorgungswege für Abfälle und Wertstoffe an der HTW Berlin [PDF]. Sie wird bis Mitte 2020 auch in allen Teeküchen aushängen.

Plastikverpackungen meiden

Bringen Sie Ihre eigene Flasche mit und befüllen diese mit Trinkwasser aus den Wasserspendern in Haus A, C, G und F am Campus Wilhelminenhof und in Haus A, F und D am Campus Treskowallee. Denn eine herkömmliche PET-Flasche braucht 450 Jahre, bis sie verrottet ist!

Beziehen Sie unverpacktes Gemüse und Obst aus der Region über die solidarische Landwirtschaft Speisegut. Es wird ein Mal wöchentlich auf den Campus Wilhelminenhof geliefert.

Produkte mit hohem Mikroplastikanteil liegen lassen

Nutzen Sie beim Einkaufen die App CodeCheck. Sie gibt Auskunft über den Mikroplastikanteil, der in vielen Kosmetikprodukten enthalten ist. Mikroplastik verschmutzt die Gewässer und gefährdet Wassertiere.  

Mindesthaltbarkeitsdatum hinterfragen

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist nur eine gesetzlich vorgeschriebene Empfehlung und bedeutet nicht, dass Lebensmittel nach Ablauf ungenießbar sind. Prüfen Sie mit Nase und Augen, ob Ihre Vorräte noch essbar sind. So tragen Sie dazu bei, dass in Deutschland weniger Lebensmittel weggeworfen werden. Laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sind das derzeit 80 Kilogramm pro Kopf.

Ausleihen statt besitzen

Warum Gegenstände kaufen, wenn sie nicht dauerhaft benötigt werden? Bibliotheken bieten Bücher zur Ausleihe an, Baumärkte Handwerker-Maschinen. In Berlin gibt es auch kostenlose Online-Leihportale, wie z.B. Fairleihen.

Reparatur statt Neuanschaffung

Häufig hilft schon ein Tutorial im Internet, um das Wegwerfen vermeintlich kaputter Gegenstände und einen Neukauf zu verhindern. Auch in den zahlreichen Berliner Repair Cafés wird kostenlose Hilfe beim Reparieren angeboten. Alternativ können Schuster_innen, Änderungsschneidereien und Smartphone-Reparaturläden weiterhelfen.

Gebrauchte Gegenstände weiternutzen (lassen)

Dafür sind Flohmärkte, Second-Hand-Läden und Onlinebörsen einschlägige Adressen. Alte, noch funktionierende Smartphone können verkauft oder gespendet werden, so z.B. über "Handys für die Umwelt". PCs, Laptops und Tablets lassen sich bei "Labdoo" an Schulprojekte verkaufen. Mitarbeiter_innen der HTW Berlin sind gefragt, hochschuleigenens Inventar, das noch in einem guten gebrauchsfähigen Zustand ist, im virtuellen Flohmarkt (im Intranet, Zugang nur für Beschäftigte der Hochschule) innerhalb der HTW anzubieten.