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Doing Biography on Anton Wilhelm Amo in Contested Memory Regimes A Booga Ba Approach

Forschungsprojekt

Doing Biography in a Contested Memory Regime: A Booga Ba Approach untersucht Anton Wilhelm Amo nicht als abgeschlossene biographische Figur, sondern als Prisma, durch das unterschiedliche Archiv-, Wissens-, Erinnerungs- und Autorisierungsordnungen sichtbar werden. Die Dissertation fragt nicht primär, wie Amo erinnert wird, sondern unter welchen Bedingungen er überhaupt als historische, biographische und hörbare Figur lesbar gemacht werden kann. Dabei wird Doing Biography als Praxis verstanden, die koloniale Archivlogiken, Namen, Zuschreibungen, lokale Erinnerungsfelder, diasporische Wissensformen und community-basierte Interventionen miteinander in Beziehung setzt. Booga Ba fungiert als epistemische Linse, während Sankɔfa die methodische Bewegung des Zurückkehrens, Wiederlesens und relationalen Verbindens beschreibt. Die Arbeit zeigt, dass Amo nicht in einer linearen Chronologie aufgeht, sondern über verschiedene Zeiten, Orte und Akteur*innen hinweg immer wieder neu autorisiert, umkämpft und eingeschrieben wird. Damit leistet die Dissertation einen Beitrag zu Anthropologie, Geschichtswissenschaften, Museum Studies, Black Studies, African Studies und Memory Studies, ohne sich vollständig von einer dieser Disziplinen vereinnahmen zu lassen.

Projektlaufzeit

01.05.2022 - 30.04.2026

Projektleitung

Homepage

https://https://rosa-mag.de/andrea-vicky-amankwaa-birago-erinnerungskultur-ist-nicht-nur-rassismus-schwarze-kultur-ist-auch-panafrikanismus/