Untersuchung der Sicherheit von Frauen im Straßenverkehr (Undercount)
Die Sicherheit von Frauen, die in Kraftfahrzeugen einen Frontalaufprall erleiden, wird durch Dummys geprüft, welche eine festgelegte Brustgeometrie aufweisen, die nur einen kleinen Teil der weiblichen Bevölkerung abbildet. Es soll erforscht werden, ob Frauen mit abweichenden Brustformen hierdurch einen systematischen Nachteil erleiden. Gegenstand der Forschung ist die numerische Untersuchung von Rückhaltesystemen (Gurt und Airbag) mittels der Finite-Elemente-Methode mit Fokus auf deren Interaktion mit unterschiedlichen weiblichen Brustformen und -größen. Ausgangspunkt bildet eine Voruntersuchung in Madymo unter Verwendung eines Dummymodells des 5. Perzentils, in dessen Rahmen eine klassische Rückhaltesystemoptimierung vorgenommen wird. Anschließend wird der selbe Frontalaufprall mit unterschiedlichen Brustformen simuliert. Daraus sollen Lastfälle mit hohen Belastungen identifiziert werden sollen. Diese kritischen Belastungsszenarien sollen im Anschluss mithilfe eines präzisen Menschmodells vertiefend analysiert werden. Grundlage der Betrachtungen bildet der Frontalaufprall gemäß EuroNCAP.
Projektlaufzeit
Projektleitung
- Prof. Dr.-Ing. Darius Friedemann(Projektleitung)
Mittelgeber
Deutscher Verkehrssicherheitsrat
Kooperationspartner
- TU-Berlin