Lehrinnovationsfonds

Der Lehrinnovationsfonds unterstützt Lehrende der HTW Berlin finanziell, um ihre Lehre verbessern und weiterentwickeln zu können. Gefördert werden besonders herausragende Lehrprojekte mit einer Summe von bis zu 20.000 Euro.

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Was wird gefördert?

Der Lehrinnovationsfonds fördert die Weiterentwicklung von Studiengangsmodulen. So sollen Lehrkonzepte eine Anschubfinanzierung erhalten, die bei Erfolg längerfristig Teil des curricularen Lehrangebots sein werden. Bei der Auswahlrunde im Jahr 2020 werden schwerpunktmäßig Vorhaben mit dem Fokus Digitalisierung von Lehren und Lernen gefördert:

  • Innovative digitale Lehr-Lern-Szenarien, z.B.

    • Konzepte und Materialien zur Förderung des hybriden Lernens als Kombination von Präsenz und Online-Lehre,
    • Aufbereitung von Lehr- und Lernmaterialien und Erstellung von Open Educational Ressources (OER),
    • Umsetzung projektorientierten Lehrens und Lernens in Blended-Learning-Formaten,
    • Entwicklung innovativer digitaler Prüfungsszenarien,
    • Lehr-Lern-Formate für diversity- und gendergerechtes Lehren und Lernen,
    • Digitale Lehr-Lern-Projekte mit Bezug zu den Leitsätzen des „Manifest für Lehren und Lernen“ der HTW Berlin,
    • Etc.

Das Einzelvolumen geförderter Vorhaben beträgt maximal 20.000 Euro bei einem Förderzeitraum von maximal zwölf Monaten.

Beantragt werden können:

  • Aufstockung einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder eines wissenschaftlichen Mitarbeiters für den beantragten Projektzeitraum zwecks Unterstützung des Projektvorhabens,
  • studentische Hilfskräfte,
  • projektbezogene Sachmittel in geringem Umfang und/oder Honorarmittel.

Wie kann ich meine Idee einreichen?

Alle Hinweise, Kriterien und Termine finden Sie in den ausführlichen Informationen zum Lehrinnovationsfonds in der Infobox. Ihre Projektidee können Sie mithilfe dieses Formulars [DOCX] beschreiben. Bitte reichen Sie Ihre Projektbeschreibung (auf max. 3 Seiten) bei dem Vizepräsidenten für Studium, Lehre und Internationales ein. Deadline für die Einreichung ist der 15.11.2020.

Antragsberechtigt sind

  • alle hauptamtlich Lehrenden (Professor_innen, Vertretungsprofessor_innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, wissenschaftliche Mitarbeiter_innen mit Schwerpunkt Lehre),
  • Gruppen von Lehrenden,
  • Studierende gemeinsam mit mindestens einem/einer hauptamtlich Lehrenden sowie
  • wissenschaftliche Mitarbeiter_innen, die lehren.

Wie werden die geförderten Projekte ausgewählt?

Alle Projektideen werden von einer Arbeitsgruppe des Akademischen Senats begutachtet. Die Arbeitsgruppe besteht aus drei Professor_innen, zwei Studierenden und zwei Personen aus den Gruppen der wissenschaftlichen oder sonstigen Mitarbeiter_innen, die vornehmlich Mitglieder des Akademischen Senats sind. Die Frauenbeauftragte wirkt beratend mit. Die Entscheidung über die zu fördernden Projekte trifft der Vizepräsident für Studium, Lehre und Internationales auf Grundlage der Begutachtung der Arbeitsgruppe.

Die Bekanntgabe der geförderten Projekte erfolgt bis zum 15. Dezember eines Jahres.

Nach welchen Kriterien werden die Projekte ausgewählt?

Jede eingereichte Idee wird von drei Mitgliedern der Auswahlgruppe gelesen, kriteriengestützt beurteilt und mit einer abschließenden Förderempfehlung einschließlich Punktbewertung versehen. Bei einem Treffen der Auswahlrunde werden dann alle Anträge mit einer entsprechend hohen Punktbewertung diskutiert und so die finale Förderentscheidung diskursiv erarbeitet. Entscheidend dabei ist, dass die eingereichten Ideen das Lernen der Studierenden in den Mittelpunkt stellen und einen innovativen Beitrag zur Verbesserung der Lehr- und Prüfungsqualität leisten. Da der Lehrinnovationsfonds als Anschubfinanzierung gedacht ist, wird bei der Auswahl auf das Entwicklungspotenzial der Maßnahme sowie deren Nachhaltigkeit über den Förderzeitraum hinaus Wert gelegt.

Eine curriculare Einbindung muss deutlich dargelegt werden ebenso wie Möglichkeiten zur Übertragbarkeit der Idee auf andere Module oder Studiengänge. Weiterhin achtet die Auswahlgruppe darauf, dass Maßnahmen zur Evaluation und Qualitätssicherung mitbedacht und möglichst Mitarbeiter_innen aus den Bereichen E-Learning, Hochschuldidaktik oder QM beratend und unterstützend eingebunden werden.