Lehrinnovationsfonds

Der Lehrinnovationsfonds unterstützt Lehrende der HTW Berlin finanziell, um ihre Lehre verbessern und weiterentwickeln zu können. Gefördert werden besonders herausragende Lehrprojekte mit einer Summe von bis zu 20.000 Euro.

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Was wird gefördert?

Der Lehrinnovationsfonds fördert die Weiterentwicklung von Studiengangsmodulen. So sollen Lehrkonzepte eine Anschubfinanzierung erhalten, die bei Erfolg längerfristig Teil des curricularen Lehrangebots sein werden. Für die Auswahlrunde 2021 gibt es dabei zwei Förderschwerpunkte: 

1. Das Thema Nachhaltigkeit 

Das Thema Nachhaltigkeit ist aus aktuellen Debatten nicht mehr wegzudenken. Als eine multidisziplinäre Herausforderung steigt auch die Wichtigkeit das Thema noch stärker an Hochschulen zu verankern. Als Wissenschaftsinstitution kommt uns eine gesellschaftliche Verantwortung zu an der Lösung akuter Probleme mitzuwirken. Sie planen das Thema Nachhaltigkeit noch stärker in Ihre Lehre zu integrieren? Sie haben eine innovative Idee zur Auseinandersetzung mit Themen wie Klimawandel, Bildungsgerechtigkeit, Fast Fashion oder Ressourcenknappheit und möchten besondere Methoden zur Sensibilisierung für diesen Themenkomplex nutzen? Alle geplanten Lehrkonzepte, bei denen Nachhaltigkeit im Fokus steht, haben in dieser Auswahlrunde eine Chance auf Förderung.

2. Die gelungene Verknüpfung von Präsenzlehre mit digitalen Elementen

Die Präsenzlehre rückt wieder mehr in den Fokus und trotzdem wollen Sie die Potenziale von Online-Elementen nicht missen? Unter diesem Schwerpunkt werden innovative Konzepte gesucht, die die lernförderliche Anreicherung der Präsenzlehre durch online-unterstützte Lerneinheiten in den Mittelpunkt stellen. Sie planen kollaborative Elemente wie Blogs oder Wikis, möchten Ihr Lehr-Szenarium kreativ durch Videos oder Podcasts unterstützen oder denken über asynchrone Selbstlerneinheiten mit interaktiven digitalen Komponenten nach? Berücksichtigt werden alle Konzepte mit spannenden mediengestützten Lehr-Lernmethoden, die Ihre Präsenzlehre sinnvoll anreichern.

Beide Schwerpunkte stehen für sich und müssen nicht miteinander verbunden sein. Das Einzelvolumen geförderter Vorhaben beträgt maximal 20.000 Euro bei einem Förderzeitraum von maximal zwölf Monaten.

Beantragt werden können:

  • studentische Hilfskräfte,
  • projektbezogene Sachmittel in geringem Umfang und/oder Honorarmittel,
  • Aufstockung einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder eines wissenschaftlichen Mitarbeiters für den beantragten Projektzeitraum zwecks Unterstützung des Projektvorhabens.

Wie kann ich meine Idee einreichen?

Alle Hinweise, Kriterien und Termine finden Sie in den ausführlichen Informationen zum Lehrinnovationsfonds in der Infobox. Ihre Projektidee können Sie mithilfe dieses Formulars [DOCX] beschreiben. Bei der Entwicklung Ihrer Projektidee berät Sie gern das Lehrenden-Service-Center. Bitte reichen Sie Ihre Projektbeschreibung (auf max. 3 Seiten) bei dem Vizepräsidenten für Studium, Lehre und Internationales ein. Deadline für die Einreichung der aktuellen Auswahlrunde im Jahr 2021 ist der 15.11.2021.

Antragsberechtigt sind

  • alle hauptamtlich Lehrenden (Professor_innen, Vertretungsprofessor_innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, wissenschaftliche Mitarbeiter_innen mit Schwerpunkt Lehre),
  • Gruppen von Lehrenden,
  • Studierende gemeinsam mit mindestens einem/einer hauptamtlich Lehrenden sowie
  • wissenschaftliche Mitarbeiter_innen, die lehren.

Wie werden die geförderten Projekte ausgewählt?

Alle Projektideen werden von einer Arbeitsgruppe des Akademischen Senats begutachtet. Die Arbeitsgruppe besteht aus drei Professor_innen, zwei Studierenden und zwei Personen aus den Gruppen der wissenschaftlichen oder sonstigen Mitarbeiter_innen, die vornehmlich Mitglieder des Akademischen Senats sind. Die Frauenbeauftragte wirkt beratend mit. Die Entscheidung über die zu fördernden Projekte trifft der Vizepräsident für Studium, Lehre und Internationales auf Grundlage der Begutachtung der Arbeitsgruppe.

Die Bekanntgabe der geförderten Projekte erfolgt bis zum 15. Dezember eines Jahres.

Nach welchen Kriterien werden die Projekte ausgewählt?

Jede eingereichte Idee wird von drei Mitgliedern der Auswahlgruppe gelesen, kriteriengestützt beurteilt und mit einer abschließenden Förderempfehlung einschließlich Punktbewertung versehen. Bei einem Treffen der Auswahlrunde werden dann alle Anträge mit einer entsprechend hohen Punktbewertung diskutiert und so die finale Förderentscheidung diskursiv erarbeitet. Entscheidend dabei ist, dass die eingereichten Ideen das Lernen der Studierenden in den Mittelpunkt stellen und einen innovativen Beitrag zur Verbesserung der Lehr- und Prüfungsqualität leisten. Da der Lehrinnovationsfonds als Anschubfinanzierung gedacht ist, wird bei der Auswahl auf das Entwicklungspotenzial der Maßnahme sowie deren Nachhaltigkeit über den Förderzeitraum hinaus Wert gelegt.

Eine curriculare Einbindung muss deutlich dargelegt werden ebenso wie Möglichkeiten zur Übertragbarkeit der Idee auf andere Module oder Studiengänge. Weiterhin achtet die Auswahlgruppe darauf, dass Maßnahmen zur Evaluation und Qualitätssicherung mitbedacht und möglichst Mitarbeiter_innen aus den Bereichen Academic Services, Lehrenden-Service-Center oder Qualitätsmanagement beratend und unterstützend eingebunden werden.

Die Kriterien im Detail:

  • Beitrag zur Förderung der Förderschwerpunkte
  • Verbesserung der Lehrqualität
  • Verbesserung der Prüfungsqualität
  • Innovationscharakter der Maßnahme
  • Entwicklungspotenzial der Maßnahme
  • Nachhaltigkeit über den Förderzeitraum hinaus
  • Überzeugende curriculare Einbindung 
  • Übertragbarkeit auf andere Module oder Studiengänge
  • Realisierbarkeit unter Berücksichtigung der verfügbaren 
  • Berücksichtigung von Gender- und Diversity-Aspekten
  • Qualitätssicherungs- und Evaluationsmaßnahmen Überprüfung des Projekterfolgs 
  • Beteiligung der Expert_innen von Academic Services, des Lehrenden Service Centers sowie des Zentralreferats Hochschulentwicklung & Qualitätsmanagement