Lehrinnovationsfonds

Der Lehrinnovationsfonds unterstützt Lehrende der HTW Berlin finanziell, um ihre Lehre verbessern und weiterentwickeln zu können. Gefördert werden besonders herausragende Lehrprojekte mit einer Summe von bis zu 20.000 Euro.

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Was wird gefördert?

Der Lehrinnovationsfonds fördert die Weiterentwicklung von Studiengangsmodulen. So sollen Lehrkonzepte eine Anschubfinanzierung erhalten, die bei Erfolg längerfristig Teil des curricularen Lehrangebots sein werden. Für die Auswahlrunde 2021 gab es zwei Förderschwerpunkte: (1) das Thema Nachhaltigkeit und (2) die gelungene Verknüpfung von Präsenzlehre mit digitalen Elementen.

Das Einzelvolumen geförderter Vorhaben beträgt maximal 20.000 Euro bei einem Förderzeitraum von maximal zwölf Monaten.

Beantragt werden können:

  • studentische Hilfskräfte,
  • projektbezogene Sachmittel in geringem Umfang und/oder Honorarmittel,
  • Aufstockung einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder eines wissenschaftlichen Mitarbeiters für den beantragten Projektzeitraum zwecks Unterstützung des Projektvorhabens.

Die Förderschwerpunkte für die nächste Förderrunde werden am 01.10.2022 veröffentlicht.

Wie kann ich meine Idee einreichen?

Bei der Entwicklung Ihrer Projektidee berät Sie das Lehrenden-Service-Center. Bitte nehmen Sie vor der Einreichung Ihrer Projektidee Kontakt zum Team des Lehrenden-Service-Centers auf.

Alle Hinweise, Kriterien und Termine finden Sie in den ausführlichen Informationen zum Lehrinnovationsfonds in der Infobox.

Nutzen Sie zur Beschreibung Ihrer Projektidee bitte dieses Formulars [DOCX] und reichen Sie Ihre Projektbeschreibung (auf max. 3 Seiten) bei dem Vizepräsidenten für Studium, Lehre und Internationales per Email ein. Deadline für die Einreichung der nächsten Auswahlrunde im Jahr 2022 ist der 15.11.2022. Anträge können ab Oktober 2022 eingereicht werden.

Antragsberechtigt sind

  • alle hauptamtlich Lehrenden (Professor*innen, Vertretungsprofessor*innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen mit Schwerpunkt Lehre),
  • Gruppen von Lehrenden,
  • Studierende gemeinsam mit mindestens einem/einer hauptamtlich Lehrenden sowie
  • wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, die lehren.

Wie werden die geförderten Projekte ausgewählt?

Alle Projektideen werden von einer Arbeitsgruppe des Akademischen Senats begutachtet. Die Arbeitsgruppe besteht aus drei Professor*innen, zwei Studierenden und zwei Personen aus den Gruppen der wissenschaftlichen oder sonstigen Mitarbeiter*innen, die vornehmlich Mitglieder des Akademischen Senats sind. Die Frauenbeauftragte wirkt beratend mit. Die Entscheidung über die zu fördernden Projekte trifft der Vizepräsident für Studium, Lehre und Internationales auf Grundlage der Begutachtung der Arbeitsgruppe.

Die Bekanntgabe der geförderten Projekte erfolgt bis zum 15. Dezember eines Jahres.

Nach welchen Kriterien werden die Projekte ausgewählt?

Jede eingereichte Idee wird von drei Mitgliedern der Auswahlgruppe gelesen, kriteriengestützt beurteilt und mit einer abschließenden Förderempfehlung einschließlich Punktbewertung versehen. Bei einem Treffen der Auswahlrunde werden dann alle Anträge mit einer entsprechend hohen Punktbewertung diskutiert und so die finale Förderentscheidung diskursiv erarbeitet. Entscheidend dabei ist, dass die eingereichten Ideen das Lernen der Studierenden in den Mittelpunkt stellen und einen innovativen Beitrag zur Verbesserung der Lehr- und Prüfungsqualität leisten. Da der Lehrinnovationsfonds als Anschubfinanzierung gedacht ist, wird bei der Auswahl auf das Entwicklungspotenzial der Maßnahme sowie deren Nachhaltigkeit über den Förderzeitraum hinaus Wert gelegt.

Eine curriculare Einbindung muss deutlich dargelegt werden ebenso wie Möglichkeiten zur Übertragbarkeit der Idee auf andere Module oder Studiengänge. Weiterhin achtet die Auswahlgruppe darauf, dass Maßnahmen zur Evaluation und Qualitätssicherung mitbedacht und möglichst Mitarbeiter*innen aus den Bereichen Academic Services, Lehrenden-Service-Center oder Qualitätsmanagement beratend und unterstützend eingebunden werden.

Die Kriterien im Detail:

  • Beitrag zur Förderung der Förderschwerpunkte
  • Verbesserung der Lehrqualität
  • Verbesserung der Prüfungsqualität
  • Innovationscharakter der Maßnahme
  • Entwicklungspotenzial der Maßnahme
  • Nachhaltigkeit über den Förderzeitraum hinaus
  • Überzeugende curriculare Einbindung 
  • Übertragbarkeit auf andere Module oder Studiengänge
  • Realisierbarkeit unter Berücksichtigung der verfügbaren 
  • Berücksichtigung von Gender- und Diversity-Aspekten
  • Qualitätssicherungs- und Evaluationsmaßnahmen Überprüfung des Projekterfolgs 
  • Beteiligung der Expert*innen von Academic Services, des Lehrenden Service Centers sowie des Zentralreferats Hochschulentwicklung & Qualitätsmanagement