Verbundprojekt: Innovationsdramaturgie nach dem Heldenprinzip: Entwicklung und Erprobung von Digital-experimentellen Arbeits- und Lernmethoden in Innovationsprozessen (HELD)

Ziel des Vorhabens war es, mit einem neuartigen Modell des Innovationsmanagements kleine und mittelständische Unternehmen dabei zu unterstützen, starke wirtschaftliche Schwankungen, Umfelddynamik, Marktveränderungen und andere Herausforderungen des unternehmerischen Alltags zu bewältigen – mit stabilem Vertrauen und flexiblem Handeln der Beschäftigten und Führungskräfte.

Mit der Entwicklung der „Innovationsdramaturgie nach dem Heldenprinzip“ wurde ein Modell entwickelt, das es ermöglicht - trotz hoher Dynamik und Flexibilität in Unternehmen - das Vertrauen zwischen den Beschäftigten und zwischen Unternehmen (Arbeitgeber/innen) und Beschäftigten gezielt zu beeinflussen (zu managen).

Im Zuge der Entwicklung, Erforschung und Erprobung des integrativen Konzeptes dieser vertrauensgeleiteten Innovationsstrategie erfolgte die theoretische Fundierung der „Innovationsdramaturgie nach dem Heldenprinzip“ sowie deren praktische Erprobung in den konkreten Anwendungsfeldern der beteiligten kleinen und mittelständischen Unternehmen. Erforscht wurde, welche Elemente jeweils auf der individuellen, der Team- und der Unternehmensebene Vertrauen stabilisieren und Sicherheit des Handelns stärken.

Das Verfahren war partizipativ angelegt, um die Kompetenzen sowohl von Beschäftigten als auch von Führungskräften zu entwickeln, offene Entwicklungsprozesse mit Risiko bzw. unsicherem Ausgang sicher zu bewältigen. Die erfolgreich im Projekt angewendeten Methoden und Instrumente wurden als Instrumente zur Personal-, Organisations- und Kompetenzentwicklung bereitgestellt. Es entstanden ein Methodenbaukasten für die Umsetzung vertrauensgeleiteter Innovationsstrategien sowie Module für die berufliche Weiterbildung.

Im Rahmen der „Innovationsdramaturgie nach dem Heldenprinzip“ wurden Elemente ästhetisch-künstlerischer und digital-experimenteller Lernkulturen entwickelt, erprobt und auf Wirksamkeit geprüft. Von besonderem Interesse war hierbei die Beantwortung der Frage, ob es alters- und geschlechtsabhängige Präferenzen für bestimmte Vorgehensweisen, Strategien und Instrumente gibt.

Projektlaufzeit

1.10.2009 - 30.4.2013

Projektleitung

Projektmitarbeiter/innen

Kooperationspartner

  • Universität der Künste Berlin

Mittelgeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Förderprogramme

Balance von Flexibilität und Stabilität in einer sich wandelnden Arbeitswelt