Entwicklung eines berufsbegleitenden Masterstudiengangs im Bereich "Ambient Assisted Living" (MAAL)

Die demografischen Veränderungen stellen nicht nur den Alltag der „Best-Ager-Generation“ und ihre Angehörigen vor völlig neue Herausforderungen, sondern auch die Strukturen der Privatwirtschaft. Sie müssen die Frage klären, wie Produkte und Prozesse zu gestalten sind, dass ein barrierefreies, unabhängiges Agieren im Alltag, in der Freizeit und im Berufsleben, unter Berücksichtigung neuester Technik möglich ist. Was sind die Anforderungen an die Technik, das Design und Handling von AAL-Produkten? Wo findet man qualifiziertes Fachpersonal, dass sowohl Kenntnisse in Design, Technik und Sozialwissenschaft besitzt?

Einzelne Produkte werden „auf barrierefrei getrimmt“. Es zeigen sich jedoch noch erhebliche Mängel in der Stringenz der Durchführung. Denn nicht immer ist AAL enthalten, wenn ein Produkt mit „AAL“ deklariert wird. Häufig wird Barrierefreiheit also als eine „Zugabe“ betrachtet, statt das Thema von Anfang an in die Planung der Umwelt, der Produkte und Dienstleistungen einzubeziehen.

Die HTW Berlin wollte dem entgegenwirken und zusammen mit Akteuren aus den Bereichen Sozialwissenschaften, Produktdesign und Ingenieurwissenschaften sowohl aus dem wissenschaftlichen, als auch dem privatwirtschaftlichen Bereich, einen interdisziplinären, berufsbegleitenden Masterstudiengang Ambient Assisted Living (MAAL) entwickeln, erproben und umsetzen. Dieser Studiengang schafft qualifiziertes Fachpersonal im AAL-Bereich auf hohem Niveau und deckt somit den Bedarf bei potentiellen Arbeitgebern.

Projektlaufzeit

1.8.2011 - 31.7.2014

Projektleitung

Projektmitarbeiter/innen

Kooperationspartner

  • Alice Salomon Hochschule Berlin
  • Deutsches Institut für Normung e.V. (DIN)
  • YOUSE GmbH

Mittelgeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Förderprogramme

Schwerpunkt Mikrosystemtechnik im Förderprogramm "IKT 2020 - Forschung für Innovationen"