Verteilte IT-Forschungsinfrastruktur zur multizentrisch vernetzten Forschung und Zusammenarbeit in der Schlafmedizin (Somnonetz)

Forschungsprojekt

SomnoNetz entwickelte eine IT - Forschungsinfrastruktur, in der Akteure der patientenorientierten Forschung einfach und sicher Daten institutionsübergreifend verbinden und austauschen können. Sicherer Datentransfer und intuitives, feingranulares Rechtemanagement auch für heterogene Sicherheitskonzepte der einzelnen Labore waren wesentliche Bestandteile. Das Ziel war eine generische Infrastruktur, die für viele Anwendungen aus der patientenorientierten Forschung konfiguriert werden kann. Konkret wurde der Anwendungsfall der Qualitätssicherung der DGSM-akkreditierten Schlaflabore implementiert. Darüber hinaus sollte das Anwendungsszenario eines deutschlandweiten Patientenregisters für die Schlafmedizin analysiert und prototypisch umgesetzt werden.

SomnoNetz baut auf bekannten Methoden und Komponenten aus dem Bereich von medizinischen DataGrids auf. Aufbauend auf der Basisinfrastruktur wurden die für die Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit des Systems notwendigen Softwarekomponenten entwickelt und sukzessive in das Gesamtsystem integriert. Zum einen wurde eine generische Plattform entwickelt, diese umfasst Komponenten zur Definition von Datenstrukturen, der Integration von Altdatenbeständen und sicherem Datentransfer, ein nutzerorientiertes Rechtemanagement und einen webbasierte Zugang. Die spezifische Plattform erweitert die generische Plattform zu einem Produktivsystem für die Qualitätssicherung in der Schlafforschung und unterstützt den Aufbau eines Patientenregisters.

Projektlaufzeit

01.02.2012 - 30.06.2014

Projektleitung

Projektmitarbeiter_innen

  • Dr. med. Sebastian Canisius (Projektmitarbeiter_in)
  • René Siewert (Projektmitarbeiter_in)

Mittelgeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Förderprogramme

Förderung von Instrumenten- und Methodenentwicklung für die patientenorientierte medizinische Forschung