Regionales Fernsehen in der Schweiz. Kontinuierliche Programmstrukturanalyse.

50 Mio. CHF aus den Rundfunkgebühren haben private Fernseh- und Radiosender erstmals 2009 bekommen. Dafür haben diese konzessionierten Veranstalter den Leistungsauftrag übernommen, dass sie besonders im Informationsbereich regionale Programminhalte tagesaktuell produzieren und senden. Seit 2009 lässt das BAKOM deswegen die privat-kommerziellen Rundfunkprogramme durch unabhängige wissenschaftliche Institute kontinuierlich beobachten.

Die Fernsehanalyse umfasste dabei die Programme aller 13 konzessionierten Regionalsender: Léman Bleu, La Télé, Canal 9/Kanal 9, Canal Alpha, Tele Bielingue, Tele Bärn, Tele Basel, Tele M1, Tele 1 (2009: Tele Tell), Tele Top, Tele Ostschweiz, Tele Südostschweiz und Tele Ticino. Die Studie wurde an der Universität Freiburg unter der Leitung von Dr. Steffen Kolb und Bertil Schwotzer durchgeführt.

Das gesamte Programm der Sender wurde beschrieben. Alle regionalen Nachrichtensendungen sowie alle Eigen- oder Koproduktionen der Sender, die informierende Inhalte enthalten, wurden tiefer gehend analysiert. Um den Beitrag der Sender zur Informationsvielfalt zu ermitteln, wurden die einzelnen Sendungen nach ihren Themen, Regionalbezügen sowie den erwähnten Akteuren und Meinungen abgesucht. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Aktualität der Berichterstattung. Der Schwerpunkt der Studien, für die zwei Kalenderwochen pro Jahr aufgezeichnet und untersucht wurden, liegt auf den Nachrichtensendungen der Veranstalter.

Projektlaufzeit

1.10.2009 - 31.8.2017

Projektleitung

Kooperationspartner

  • Universität Basel, Schweiz
  • sciemus GmbH, Bettingen
  • ehemaliger Kooperationspartner: Universität Freiburg, Schweiz

Mittelgeber

Bundesamt für Kommunikation (BAKOM), Schweiz