Visualisierung von Heizenergieverschwendungen in öffentlichen Gebäuden durch eine Heatmap (Heatmap)

In dem vom IFAF Berlin geförderten Projekt HeatMap wurden Überhitzungen und die damit verbundenen Verschwendungen von Heizenergie in webfähigen farbigen Grundrissen, sogenannten Heatmaps, visualisiert. Vorbild waren regionale Heatmaps wie die London Heatmap, mit denen Potentiale für eine effizientere Energieversorgung sichtbar gemacht werden. In den grundrissbasierten Heatmaps geht es um den Abbau von Verschwendungen durch Einbeziehung der Nutzenden und unterstützende Maßnahmen seitens der Verwaltung und der Firmenpartner.

An den beiden Hochschulen wurden über zwei Heizperioden hinweg ausgedehnte Untersuchungsbereiche eingerichtet. In der ersten Heizperiode wurden die Heizenergieverschwendungen festgestellt und in der zweiten mit Hilfe der Heatmap schrittweise abgebaut. Dabei wurde untersucht, wie die Heatmap zum Bestandteil eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 werden kann und welches Mindestmaß an organisatorischem und technischem Aufwand erforderlich ist, um einen deutlichen Rückgang der Heizenergieverschwendungen zu erreichen.

Um die Verbreitung des Modells zu fördern, sollte am Ende des Forschungsvorhabens ein Workshop in den beteiligten Hochschulen stattfinden, an dem auch Wissenschaftler aus anderen europäischen Ländern teilnehmen. In Berlin sollen die Heatmaps im Hochschulbereich fest etabliert und in eine regionale Heatmap überführt werden, die sich für das stadtweite Energiemanagement in öffentlichen Gebäuden eignet.

Projektlaufzeit

1.6.2013 - 30.9.2015

Projektleitung

Projektmitarbeiter/innen

  • M.Eng. Maxim Geier

Kooperationspartner

  • Beuth Hochschule für Technik Berlin (BHT)
  • DEOS Control Systems GmbH
  • inhouse engineering GmbH

Mittelgeber

IFAF - Institut für angewandte Forschung Berlin e. V.

Förderprogramme

IFAF Förderlinien 1 und 4

Homepage

http://www.ifaf-berlin.de/projekte/heatmap/