Kompetenzbasiertes Personalmanagement zur Bewältigung des demografischen Wandels (Compcare)

Angesichts von aus dem demographischen Wandel resultierenden Fachkräftemangel und alternden Belegschaften müssen Pflegeunternehmen dafür Sorge tragen, ihre Personalressourcen effizienter zu nutzen. Voraussetzung dafür ist die genaue Definition der Anforderungen (SOLL) sowie die Erfassung von Kompetenzen der Mitarbeitenden (IST). Daraus kann der Kompetenzentwicklungsbedarf abgeleitet werden. Für Pflegeunternehmen, die bisher kaum über ein strategisch ausgerichtetes Personalmanagement verfügen, wird beispielhaft ein praxisorientiertes Kompetenzmodell entworfen. Es integriert verschiedene Führungsfunktionen und berücksichtigt zudem die in der pflegerischen Versorgung unvermeidliche Ausdifferenzierung von Funktionen. Besondere Berücksichtigung findet die Integration älterer Mitarbeitenden, deren ausgeprägten nichtfachlichen Kompetenzen besser nutzbar gemacht werden. Die Einführung von Kompetenzmanagement wurde in zwei kooperierenden Pflegeunternehmen erprobt. Kompetenzmanagementprozesse und -instrumente wurden so konzipiert, dass sie den in Unternehmen der Altenpflege zur Verfügung stehenden materiellen und personellen Ressourcen angepasst sind. In dem erarbeiteten Kompetenzkatalog wurde die zunehmend wichtige Gesundheitskompetenz berücksichtigt. Durch die Einbeziehung von Führungskräften aus den Unternehmen und ihre Weiterbildung wurden Erkenntnisse gewonnen, die in einen Leitfaden (Publikation) zu Kompetenzmanagement in Pflegeunternehmen einflossen.

Projektlaufzeit

1.9.2014 - 31.8.2017

Projektleitung

Kooperationspartner

  • Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH)
  • Prof. Dr. Uwe Bettig

Mittelgeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Förderprogramme

SILQUA