Untersuchung von Interaktion und Partizipation im Museum für Naturkunde

In dem Projekt wird die Konzeption und Realisierung von interaktiven und partizipativen Elementen im Museum für Naturkunde wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Das Museum für Naturkunde arbeitet daran, auf die diversen Bedürfnisse und Interessen des Publikums einzugehen und - gemäß seinem Leitbild - Teilhabe zu ermöglichen. Es sucht zugleich nach Möglichkeiten, über kommunikationsfördernde Elemente in der Ausstellung, im Internet oder im Vermittlungsprogramm sein Publikum zur aktiven Auseinandersetzung mit den Inhalten anzuregen.

Studierende des Studiengangs Museumsmanagement und -kommunikation recherchierten im Rahmen des Projekts nach vielfältigen Formen der Partizipation von Besucher_innen in Ausstellungen, begleiteten museumspädagogische Workshops, beobachteten den Einsatz von Livespeaker-Aktionstischen oder Pinnboards und weiteren partizipativen Elemente. Sie führten dabei auch Expert_inneninterviews bzw. Besucher_innenbefragungen durch. Darauf basierend entwickeln die Studierenden konkrete Konzeptvorschläge mit Impulse an das Publikum, die darauf abzielen, dass Besucher_innen sich zu Inhalten äußern, ihre eigenen Erfahrungen mitteilen usw. Die Konzeptvorschläge wurden teils getestet, d.h. durch Publikumsfeedback evaluiert.
Die Ergebnisse zeigen einerseits, dass derartige Elemente vom Publikum sehr dankbar angenommen werden und dass sich die Verweildauer der Besucher_innen in den Ausstellungsbereichen erhöhen. Es zeigt sich aber auch, dass die Qualität der beobachtbaren Aktivierung und Partizipation stark von der Art des zuvor gesetzten Impulses abhängen.

Projektlaufzeit

6.4.2015 - 31.3.2016

Projektleitung

Kooperationspartner

  • Museum für Naturkunde Berlin