INWENT - Innovative Weiterbildungen für Unternehmen der Energietechnik (INWENT)

Technologische Innovationen bedingen einen strukturellen Wandel in der Energietechnik und rufen höhere Qualifikationsanforderungen bei den Beschäftigten hervor. Ziel des Projekts „INWENT - Innovative Weiterbildungen für Unternehmen der Energietechnik“ ist es, für Unternehmen des Clusters Energietechnik Berlin-Brandenburg innovative Weiterbildungen bzw. Zusatzqualifizierungen zu konzipieren und umzusetzen. Das Projekt folgt dem Leitgedanken, Weiterbildungen in Unternehmen bedarfsgerecht durchzuführen. Dabei steht die zielgenaue Kompetenzerweiterung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Mittelpunkt des Vorhabens, wodurch auch der Innovationstransfer aus der Wissenschaft in die Praxis vorangetrieben wird.

Zunächst werden im Verbund mit dem An-Institut IBBF weiterbildungsinteressierte Unternehmen akquiriert und einer intensiven Bedarfsanalyse unterzogen. Aus dem Weiterbildungsbedarf werden unter Federführung von Fachexperten der HTW innovative Qualifizierungsangebote erarbeitet und in einem Blended Learning-Konzept umgesetzt. Die Weiterbildungen werden in das WEITERBILDUNGSSYSTEM ENERGIETECHNIK integriert, wo sie als Weiterbildungsbausteine in einer Datenbank erfasst werden. Weitere Informationen hierzu unter: http://weiterbildungssystem-energietechnik.de/

Das inhaltliche Spektrum des Projekts reicht von energieeffizienten Gebäuden über Industrie 4.0 und Elektromobilität zu Data Mining.

Aktuelles Weiterbildungsangebot:

IT-Sicherheit und Gebäudeautomation, 24./25. September 2018, Veranstaltungsort: HTW Berlin

In der Gebäudeautomation wird immer mehr IT in immer tiefere Ebenen verbaut. Dadurch steigt einerseits der Nutzwert in Form von mehr Funktionalität und Kommunikationsmöglichkeiten. Gleichzeitig stellt die IT aber auch ein Einfallstor für sogenannte Cyberangriffe dar. Cyberangriffe sind gezielte Angriffe auf Rechnernetze von Außen, die vom Auslesen von Daten bis zur Sabotage und damit Komplettausfall von Anlagen führen können. Je nach Art und Größe der Einrichtungen kann dies zu massiven Produktionsausfällen bis zur Gefährdung von Personen führen. Auf der Basis von Risikoanalysen sind entsprechende Vorkehrungen zu planen und umzusetzen.

Im Rahmen des Seminars werden anhand von Fallbeispielen Komponenten der Gebäudeautomation auf ihr Gefährdungspotenzial hin untersucht und Präventionsmaßnahmen entwickelt. Grundlage bildet der IT-Grundschutz des Bundesamtes für Sicherheit in Informationssystemen - BSI, der sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen richtet und ihnen den Einstieg in die Cyber-Sicherheit erleichtert. Basierend auf dem VDMA-Einheitsblatt 24774 werden darüber hinaus die wesentlichen Maßnahmen zur Erhöhung der IT-Sicherheit präsentiert.

Dozent:
Prof. Dr.-Ing. Wulfdieter Bauerfeld, Professor im Fachgebiet Gebäudeautomation und -Informationstechnik mit den Schwerpunkten innere und äußerer IT-Sicherheit von Gebäuden und Anlagen an der HTW Berlin

Projektlaufzeit

1.9.2016 - 30.9.2018

Projektleitung

Projektmitarbeiter/innen

  • Dr. Simone Becker
  • Simon Brunel

Kooperationspartner

  • Institut für Betriebliche Bildungsforschung Berlin (IBBF) http://www.institut-bbf.de

Mittelgeber

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung (SenWTF) / Europäischer Sozialfonds (ESF)

Förderprogramme

ESF-F3-Förderung nachhaltiger und hochwertiger Beschäftigung