Teilprojekt Besucherpartizipation im Museum für Naturkunde Berlin zur Förderung der Wissenschaftskommunikation und des Wissenstransfers

Das Teilprojekt ist integrales Element des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Drittmittelprojektes „Besucherpartizipation im Museum für Naturkunde“. Im Projekt werden partizipative Prozesse und Werkzeuge entwickelt und untersucht, die die Einbindung verschiedener gesellschaftlicher Gruppen in wissenschaftliche Prozesse und Diskurse ermöglichen. In Workshops mit Museumsmitarbeiter_innen, Besucher_innen und externen Expert_innen werden mit Ansätzen der Designforschung Formate und Einsatzmöglichkeiten partizipativer Tools entwickelt (Kooperationspartner Design Research Lab der Universität der Künste Berlin). Die Resultate sollen Museumsbesucher_innen die Möglichkeit geben, sich nicht nur über die Forschung am Museum zu informieren, sondern auch ihr eigenes Wissen, ihre Überlegungen und Ideen einzubringen.

Im Rahmen von Praxisprojekten wird die Entwicklung und Nutzung der partizipativen Formate und Werkzeuge durch Studierende des Masterstudiengangs Museumsmanagement und -kommunikation der HTW Berlin wissenschaftlich begleitet und evaluiert.

Erwartetes Ergebnis des geplanten Vorhabens ist eine Handreichung mit Empfehlungen, wie partizipative Prozesse mit Expert_innen und Nicht- Experten_innen an wissenschaftlichen Einrichtungen gestaltet und partizipative Elemente im öffentlichen Raum eingesetzt werden können. Das Vorhaben stellt eine wichtige Vorarbeit für die zukünftige Umgestaltung der Ausstellungs- und Bildungsräume am Museum für Naturkunde sowie für weitere Forschungsarbeiten zu Partizipationsprojekten an wissenschaftlichen Prozessen und Diskursen dar.

Projektlaufzeit

1.8.2016 - 31.7.2018

Projektleitung

Kooperationspartner

  • Museum für Naturkunde Berlin
  • Design Research Lab der Universität der Künste Berlin

Mittelgeber

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Homepage

https://www.naturkundemuseum.berlin/de/einblicke/forschung/besucherpartizipation-im-museum-fuer-naturkunde