Toleranzmanagement an mechatronischen Komponenten (TolMan)

Bei der Herstellung eines Produktes ist die Qualität und Funktion abhängig von den Abweichungen der Eigenschaften der Einzelteile und Baugruppen. Ob die Abweichungen im zulässigen Bereich also innerhalb der Toleranz liegt, wird mit dem Entwicklungswerkzeug der Toleranzanalyse beurteilt. Werden die im Produktionsprozess gemessenen Abweichungen in ein Toleranzmodell zurückgeführt, kann mit der Toleranzsimulation die Produktqualität im Vorfeld beurteilt werden.

Das vom IFAF Berlin geförderte Projekt TolMan entwickelte einen Leitfaden für die Produktentwicklung speziell für mechatronische Systeme, mit dem funktionelle Toleranzketten in einem mit der Fertigung abgeglichen Toleranzmodell berücksichtigt und optimiert werden können.

Als neu zu erstellendes Werkzeug sollte das bisherige Toleranzmodell mit real gemessenen Bauteilverformungen ergänzt und gekoppelt werden. Mit den daraus abgeleiteten so genannten Meta-Modellen kann anschließend das Funktionsverhalten optimiert werden. Mit einem Leitfaden für die Produktentwicklung kann besonders für mechatronische Systeme ein fertigungs- und kostenoptimiertes Toleranzdesign erarbeitet werden. Damit können zum Beispiel die Miniaturisierung von Produkten und die Kosteneffizienz voranschreiten. Abschließend sollen die Erkenntnisse in eine allgemeingültige Tolerierungsmethode in Form einer Richtlinie beschrieben werden.

Projektlaufzeit

1.4.2018 - 30.9.2020

Projektleitung

Projektmitarbeiter/innen

  • Anne-Katrin Timm

Kooperationspartner

  • Beuth Hochschule für Technik Berlin (BHT)
  • Dynardo GmbH
  • OSRAM GmbH
  • Phoenix Contact Electronics GmbH
  • TE Connectivity AG

Mittelgeber

IFAF - Institut für angewandte Forschung Berlin e. V.

Förderprogramme

IFAF Förderlinien 1 und 4

Homepage

http://www.ifaf-berlin.de/projekte/tolman/