Toleranzmanagement an mechatronischen Komponenten (TolMan)

Die Qualität und damit u.a. die Sicherstellung der Funktion und die Fertigungsfähigkeit von Produkten erfolgt maßgebend durch die Festlegung und Umsetzung von geometrischen Toleranzen der Einzelteile und Baugruppen des Produktes. Als wichtiges Entwicklungswerkzeug zählt hierzu die Toleranzanalyse im Produktentstehungsprozess mit der Rückführung der fertigungsbedingten Bauteilabweichung in das Toleranzmodell bzw. Toleranzdesign aus der Qualitätssicherung. Durch die Integration von modernen Entwicklungswerkzeugen in der CAE Prozesskette soll mit neuen Vorgehensweisen und Modellansätzen das Toleranzmanagement optimiert werden.
Als neu zu erstellendes Werkzeug soll das sonst übliche Worst-Case oder statistische Toleranzmodell mit real gemessenen Verteilungsfunktionen der Bauteile und realen Bauteilverformungen ergänzt werden. Mit den dann aufgestellten sogenannten Meta-Modellen kann anschließend das Funktionsverhalten optimiert werden.
Mit einer dokumentierten Optimierungsstrategie als Vorgehensweise in der Produktentwicklung kann dann besonders für mechatronische Systeme ein fertigungs- und kostenoptimiertes Toleranzdesign erarbeitet werden. Damit kann z. B. die Miniaturisierung von Produkten und die Kosteneffizienz voranschreiten. Abschließend sollen die Erkenntnisse in eine allgemeingültige Tolerierungsmethode in Form einer Richtlinie beschrieben werden.

Projektlaufzeit

1.4.2018 - 31.3.2020

Projektleitung

Projektmitarbeiter/innen

Kooperationspartner

  • Beuth Hochschule für Technik Berlin
  • PHOENIX CONTACT Electronics GmbH

Mittelgeber

Institut für angewandte Forschung Berlin (IFAF)

Förderprogramme

IFAF Förderlinie 1 und 4

Homepage

http://www.ifaf-berlin.de/projekte/tolman/