Repräsentative Untersuchungsstrategien für ein integratives Systemverständnis von spezifischen Einträgen von Kunststoffen in die Umwelt (RUSEKU)

Plastik in der Umwelt
Die Belastung durch Plastik in der Umwelt nimmt stetig zu und erhält zunehmend auch öffentliche Aufmerksamkeit. Mit dem BMBF-Forschungsschwerpunkt „Plastik in der Umwelt“ soll dem immer noch lückenhaften Kenntnisstand entgegengewirkt werden.
Die insgesamt 20 Forschungsprojekte mit mehr als 100 beteiligten Institutionen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis befassen sich dabei mit ganz unterschiedlichen Aspekten der Problematik Plastikmüll und möglichen Quellen, Senken und Wirkungen von Plastik in unserer Umwelt. Das Spektrum reicht dabei von grundlegender Forschung zum Auffinden und Analysieren von Plastikpartikeln bis hin zu Konsum- und Verbraucherverhalten, Verantwortung der Industrie, Vermeidung von Plastikmüll und anderen Lösungsansätzen, die gesellschaftlich relevant sind. Ein Begleitkreis unterstützt unter Einbeziehung von Akteuren aus Bund, Ländern, Kommunen, Wirtschaft, Verbänden und der Zivilgesellschaft den Informationsaustausch und den Transfer von Ergebnissen.

Ziel des Forschungsschwerpunkts „Plastik in der Umwelt – Quellen • Senken • Lösungsansätze“ ist es, wissenschaftliche Verfahren, Methoden, Instrumente und Begriffe zur Untersuchung von Plastik in der Umwelt zu entwickeln und zu etablieren. Insgesamt sollen damit:

  • ein konsistentes Bild des Gesamtproblems erstellt und international zur Grundlage des Handelns gemacht werden,
  • gemeinsam mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Lösungsansätze identifiziert, entwickelt und in die Umsetzung gebracht werden,
  • mit internationalen Partnern aus den wichtigsten Produktions- und Nutzungsländern Kooperationsprojekte zur Reduktion des Eintrags von Plastik in die Umwelt begonnen werden.
Das übergeordnete, langfristige Ziel ist es, Kunststoffe in der Umwelt spürbar zu reduzieren.“

Im Projekt RUSEKU sollen repräsentative Untersuchungsverfahren und -strategien für ein integratives Systemverständnis von relevanten Kunststoffeintragspfaden in das Umweltkompartiment Wasser entwickelt werden.
Die zu entwickelnden Probenentnahmeverfahren werden hinsichtlich ihres Anreicherungskonzeptes, ihres örtlichen Einsatzes, ihres Beprobungsdurchsatzes und ihrer Selektivität für Partikel verschiedener Eigenschaften, Größen und Formen bewertet.

Projektlaufzeit

1.4.2018 - 31.3.2021

Projektleitung

Kooperationspartner

  • Partnerinstitutionen
  • Umweltbundesamt / UBA
  • Technische Universität Chemnitz / TUC
  • Fraunhofer-Center für Silizium- Photovoltaik / CSP
  • Technische Universität Kaiserslautern / TUK
  • Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft / FHI
  • Technische Universität München / TUM
  • Technische Universität Berlin / TUB
  • SmartMembranes GmbH / SMB
  • Kreuzinger und Manhart Turbulenz GmbH / KMT
  • Umwelt – Geräte – Technik GmbH / UGT
  • Assoziierte Partner
  • PlasticsEurope Deutschland e.V. / PlasticsEurope
  • Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. / SVEI
  • GKD - Gebr. Kufferath AG
  • Westfalia Separator Group GmbH / GEA

Mittelgeber

Maschinenhersteller Miele, Samsung und die BSH und über die BAM und das UBA

Förderprogramme

Plastik in der Umwelt

Homepage

https://bmbf-plastik.de/de/verbundprojekt/ruseku