Aging in place – little everyday objects (Aging in place)

Sonstiges

Wir leben in einer Zeit, in der sich eine radikaler demografischer Wandel vollzieht. Die Verschiebung
des Bevölkerungsanteils von jungen Menschen zu einer Gesellschaft von vitalen Alten stellt unsere
Gesellschaft vor immense Herausforderungen. Dank wissenschaftlicher Fortschritte in der
medizinischen Versorgung, der Ernährung und der Bildung leben wir heute länger. Das
stereotypische Bild der vergreisten Alten - abgeschoben in Seniorenheimen - entspricht keineswegs
mehr der Realität. Bereits heute ist jede zweite Person in Deutschland älter als 45 und jede fünfte
Person älter als 66 Jahre (Statistische Bundesamt, Pressemitteilung vom 27. Juni 2019 – 242/19). Die
sogenannten Babyboomer (Jahrgang 1946-1965) sind schon sehr aktive Seniorinnen und Senioren.
Die Generation X (1965-1979) und die Generation Y (1980-1995) wird das Bild nochmals radikal
verändern, insbesondere im Hinblick auf Digitalisierung und Techniksouveränität. Diese
Generationen der neuen Alten werden das Altern anders erleben als ihre Vorgänger und ein stärkeres
Bedürfnis nach technischen Innovationen haben. Um so lange wie möglich in den eigenen vier
Wänden zu leben, besteht die Notwendigkeit fit und aktiv zu bleiben und ein selbstbestimmtes Leben
zu ermöglichen.

Fragestellungen
Um ein sogenanntes „Aging in Place“ zu ermöglichen Bedarf es neuer und mutiger Ansätze , sowie
spekulativer Designperspektiven.
Wie gehen wir mit dem Thema Alter in Zukunft um?
Welche alterssensiblen Zukünfte wollen wir entwerfen?
Wie können wir mit spekulativen Szenarien die Produkte und Services für ein „aging in place“
beschreiben?
Welche interagierenden Alltagshelfer können hierbei entstehen?

Projektlaufzeit

12.10.2021 - 08.02.2022

Projektleitung