Verbundvorhaben: TANTRUM - Entwicklung eines kosteneffizienten Perowskit-Herterojunction-Tandemprozess im industriellen Umfeld; Teilvorhaben: Entwicklung skalierter Aufdampfprozesse für Perovskit Topzellen auf industriellen HJT Bottomzellen für den Aufbau einer Referenzlinie (TANTRUM)
Die signifikante Erhöhung der Effizienz von PV-Modulen ist notwendig, um dem erhöhten Flächenbedarf beim Ausbau der regenerativen Energien entgegenzuwirken. Mit einer erfolgreichen Industrialisierung der Perowskit-Silizium-Tandem-Technologie kann der Flächennutzungsertrag um bis zu 20% gesteigert werden. Das geplante Verbundvorhaben TANTRUM hat den Ausbau der Heterojunction-Forschungslinie von Meyer Burger zu einer Perowskit-Silizium-Tandem-Linie mit einem vakuumbruchfreien Aufdampfprozess zum Ziel. Damit soll die Grundlagen geschaffen werden, dass Solarzellen und -module der übernächsten Generation durch die Firma Meyer Burger in Deutschland gefertigt werden können. In dem hier geplanten Teilvorhaben wird das Helmholtz-Zentrum Berlin beitragen durch die Entwicklung ihres hocheffizienten Tandem-Referenzprozesses auf der kürzlich in Betrieb genommenen Perowskit-Clusterdepositionsanlage (KOALA). Insbesondere skalierte vakuumbasierte Aufdampfprozesse werden dort entwickelt, durch Kreuzprozessierung und den Technologietransfer zu Meyer Burger soll die Industrialisierung der Tandemtechnologie damit vorangetrieben werden.
Projektlaufzeit
Projektleitung
- Prof. Dr. Rutger Schlatmann (Projektleitung)